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E-Mobilität: Wie österreichische Firmen ihre Lkw-Flotten elektrifizieren

E-Lkw von Coca-Cola © Trending Topics
E-Lkw von Coca-Cola © Trending Topics

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Die Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge nimmt in Österreich Fahrt auf. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich dazu, ihre Lkw-Flotten mit E-Fahrzeugen zu bestücken. Ein wichtiger Unterstützer der Elektrifizierung von Lkw-Flotten in Österreich, besonders im Bereich der Ladeinfrastruktur, ist der ÖAMTC.

 

ÖAMTC ePower.Business unterstützt beim Umstieg auf E-Lkw

Mit seinem Service ÖAMTC ePower.Business begleitet der ÖAMTC Firmen, Vereine und Gemeinden beim Umstieg auf E-Mobilität. Der Service unterstützt bei der Auswahl und Anschaffung von Ladestationen sowie bei der operativen Abwicklung im laufenden Betrieb und zahlt auf Wunsch die THG-Prämie aus.

Darüber hinaus berät ÖAMTC ePower.Business Unternehmen bei der Planung, der Errichtung und dem Betrieb von Ladeinfrastruktur am Firmenstandort, beim Laden zu Hause oder im Wohnbau. Das Angebot reicht von der Netzabfrage über die Bereitstellung von Ladestationen bis zur elektrotechnischen Umsetzung.

Mit ÖAMTC ePower stehen Unternehmen umfassende Möglichkeiten zum Laden von E-Fahrzeugen im österreichweiten ÖAMTC ePower Lade- und Partnernetz zur Verfügung. Dazu gehört auch eine Lösung zur zentralen Verwaltung von Ladekarten und Ladevorgängen. Dieses Angebot wird bereits von mehreren Unternehmen genutzt.

Lorenz Müller und Gerald Leichtfried (Coca-Cola HBC Österreich) sowie Marcella Kral und Claus Dapeci (ÖAMTC ePower.Business) besiegeln ihre Partnerschaft für eine nachhaltige, elektrische Firmenflotte.
Lorenz Müller und Gerald Leichtfried (Coca-Cola HBC Österreich) sowie Marcella Kral und Claus Dapeci (ÖAMTC ePower.Business) besiegeln ihre Partnerschaft für eine nachhaltige, elektrische Firmenflotte

Coca-Cola HBC Österreich will Flotte bis 2030 komplett elektrifizieren

Ein Beispiel für das Laden am Depot ist Coca-Cola HBC Österreich. Gemeinsam mit ÖAMTC ePower.Business gestaltet der Konzern seine Flotte konsequent um.

Bis 2030 will Coca-Cola HBC Österreich seine gesamte Flotte auf Elektromobilität umbauen. Aktuell umfasst der Fuhrpark rund 300 Fahrzeuge, darunter Pkw, Techniker-Vans und Lkw. Von diesen 300 Fahrzeugen sind bereits mehr als die Hälfte elektrifiziert. ÖAMTC ePower.Business greift dem Unternehmen in verschiedenen Bereichen unter die Arme. Dazu zählen der Aufbau der Infrastruktur, Reporting sowie Monitoring von Ladevorgängen und Verbräuchen.

© Big Bus Tours
© ÖAMTC/APA

Big Bus Vienna vertraut auf ÖAMTC ePower.Business

Coca-Cola ist nicht das einzige internationale Unternehmen, das in Österreich auf ÖAMTC ePower.Business vertraut. Big Bus Vienna, der Wiener Ableger des internationalen Sightseeing Unternehmens Big Bus Tours, nutzt den Service ebenfalls, um mehr Ladepunkte an seinem Standort aufzubauen.

Mit den E-Ladestationen kann Big Bus Vienna alle seine Doppelstock E-Busse über Nacht vollständig aufladen, um am nächsten Tag Hop-On-Hop-Off Kund:innen emissionsfrei durch Wien zu befördern.

„Wir freuen uns, mit dem ÖAMTC einen Partner gefunden zu haben, der mit uns gemeinsam den Mobilitätswandel unserer Fahrzeugflotte durch neue E-Ladestationen weiter vorantreibt“, sagte Reinhard Grubhofer, Regional Director CEE von Big Bus Tours, im Jahr 2024. Noch in diesem Jahr will das Unternehmen die gesamte Flotte, die etwa zwanzig Busse umfasst, mit E-Bussen ersetzen.

Österreichische Post AG stockt E-Lkw-Flotte auf

Ein Traditionsbetrieb, der immer stärker auf E-Lkw setzt, ist die Österreichische Post AG. Bei dem Unternehmen sind mittlerweile rund 600 ÖAMTC ePower NRGkicks im Einsatz. Dabei handelt es sich um mobile Ladeeinheiten, mit denen Zusteller:innen der Post ihre Dienstfahrzeuge auch direkt zuhause laden können.

Auch abseits der Partnerschaft mit dem ÖAMTC setzt die Post viele Schritte in Richtung Elektrifizierung. In diesem Jahr hat das Unternehmen über 1,7 Millionen Euro in den weiteren Ausbau ihrer elektrischen Schwerfahrzeugflotte investiert und vier neue E‑Lkw in Betrieb genommen.

Zwei der neuen Fahrzeuge sind bei den Logistikzentren in Kalsdorf bei Graz (Steiermark) und Vomp (Tirol) stationiert und übernehmen dort Abholungen aus Postfilialen sowie Firmenstandorten. Zwei weitere E-Lkw kommen in Wien zum Einsatz, damit erhöht sich die Anzahl der dort eingesetzten E-Lkw auf insgesamt vier Fahrzeuge.

Die Post setzt bereits seit Mai 2024 erste E-Lkw im Alltag ein. Zwei Fahrzeuge pendeln seither regelmäßig zwischen dem Logistikzentrum Wien-Inzersdorf und dem Flughafen Wien-Schwechat und wurden darüber hinaus auf verschiedenen Strecken und Höhenprofilen in ganz Österreich getestet.

Elektrifizierung schreitet weltweit voran

Für Unternehmen mit Lkw-Flotten ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit der Elektrifizierung zu beginnen. Eine Studie von PwC aus dem Jahr 2024 hat prognostiziert, dass bis 2030 mehr als 20 Prozent aller weltweiten Lkw und Busse batterieelektrisch unterwegs sein werden. Zehn Jahre später könnte der Anteil auf 90 Prozent steigen.

Die regulatorischen Vorgaben ziehen laut PwC besonders in Europa an. Bis 2030 müssen europäische Hersteller die Truck-Emissionen um 45 Prozent senken, bis 2040 um 90 Prozent. Um hier nicht auf der Strecke zu bleiben, müssen Firmen so bald wie möglich Maßnahmen setzen. Services wie ÖAMTC ePower.Business bieten hierbei wertvolle Unterstützung. Unternehmen, die mehr über ÖAMTC ePower.Business erfahren wollen, finden hier weitere Informationen.

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