ParityQC bringt mit Twine Optimizer seine Compiler-Technologie auf den Markt
Trending Topics auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen.
Das Tiroler Quanten-Startup ParityQC hat diese Woche den Parity Twine Optimizer gelauncht. Damit macht die Jungfirma ihre Compiler-Technologie als Produkt verfügbar, die zuvor Rekorde bei der Ausführung der Quantum Fourier Transform aufgestellt hat.
Technologie löst komplexe Optimierungsprobleme
Der Optimizer basiert auf der ParityQC Architecture und ist ab sofort über die IBM Qiskit Function verfügbar, inklusive kostenlosem 30-Tage-Trial für Mitglieder des IBM Quantum Network. Entwickler:innen und Unternehmen erhalten damit Zugang zu einer Technologie, die komplexe Optimierungsprobleme effizienter auf echter Quantum-Hardware löst.
Die Parity Twine Compilation reduziert Gate Count und Circuit Depth bei Quantum-Optimierung signifikant, wie veröffentlichte Ergebnisse zeigen. Der entscheidende Vorteil: Das System minimiert den Two-Qubit-Gate-Overhead beim Kompilieren industrierelevanter Optimierungsprobleme. Dadurch lassen sich größere und dichtere Probleminstanzen auf aktueller Quantum-Hardware ausführen.
„Effizientester Quantum-Compiler“
Der Parity Twine Optimizer integriert sich direkt in bestehende Workflows. IBM Quantum Network-Mitglieder können die Technologie ohne Setup-Änderungen in ihre eigenen Optimierungsprobleme einbinden und auf IBMs Quantum-Hardware testen. Der zugrundeliegende Compiler ist hardware-unabhängig und über ParityOS, ParityQCs Software-Plattform, verfügbar. Das Jungunternehmen plant weitere Zugangswege für die Zukunft. Die Technologie unterstützt sowohl Heavy-Hex-Topologien wie IBM Heron als auch Square-Lattice-Architekturen wie IBM Nighthawk.
„Indem wir den Parity Twine Optimizer als IBM Qiskit Function anbieten, stellen wir der Quantum-Community ein Tool zur Verfügung, das nach unserem aktuellen Stand den effizientesten Quantum-Compiler für größere und stärker vernetzte Probleme auf echter Hardware bietet“, erklären Magdalena Hauser und Wolfgang Lechner, Co-CEOs von ParityQC.
Tiroler Quanten-Startup ParityQC stellt gemeinsam mit IBM neuen Industrierekord auf
ParityQC baut hochskalierbare Quantencomputer
Scott Crowder, Vice President für IBM Quantum Adoption and Business Development, ergänzt: „Effizienz ist entscheidend für nützliche Ergebnisse auf heutigen Quantencomputern. Mit ParityQCs Parity Twine Optimizer, der jetzt im IBM Qiskit Functions Catalog verfügbar ist, haben unsere Kunden im IBM Quantum Network ein neues, leistungsstarkes Tool, das mit den komplexen Optimierungsproblemen skaliert, die sie erforschen.“
Die Parity Twine Compilation eliminiert kostspielige SWAP-Operationen und minimiert Circuit Depth sowie Two-Qubit-Gate-Overhead. Das System unterstützt beliebige Problem-Graph-Konnektivität und passt sich an verschiedene Hardware-Topologien an. Es generiert connectivity-aware Circuits, die auf die Dichte des Problemgraphen abgestimmt sind. Der Compiler reduziert Gate Count und Circuit Depth, während er die Algorithmusqualität erhält. Das führt zu schnellerer Ausführung und geringerer Fehlerakkumulation. Die Lösung verspricht vorhersagbare QPU-Nutzung beim Skalieren von Optimierungsworkflows.
ParityQC positioniert sich als Quantum Architecture Company und entwickelt Blueprints sowie Software für skalierbare Quantencomputer. Die ParityQC Architecture adressiert fundamentale Skalierungslimitierungen durch ein Paradigma, das vollständig programmierbare Quantum-Chips mit vereinfachtem Design und Control sowie integrierter Fehlerkorrektur ermöglicht. Das Jungunternehmen kollaboriert mit Hardware-Partnern weltweit, um hochskalierbare Quantencomputer zu bauen, von Optimierungsproblemen auf NISQ-Devices bis zu fehlerkorrigiertem General-Purpose-Quantum-Computing.

