Zahlen

Enpal: Solar-Unicorn peilt 2022 bis zu 400 Mio. Euro Umsatz an

Viktor Wingert, Mario Kohle und Jochen Ziervogel: Die drei Gründer des Startups Enpal. ©Enpal
Viktor Wingert, Mario Kohle und Jochen Ziervogel: Die drei Gründer des Startups Enpal. ©Enpal

Es ist definitiv einer der ganz großen Aufsteiger des Jahres: das erst 2017 gegründete deutsche Solar-Unicorn Enpal. Dieses hat sich auf die Installation und Vermietung von Solaranlagen auf Privathausdächern spezialisiert und kann der stark gestiegenen Nachfrage nach Erneuerbaren Energien kaum standhalten. Während es allerortens Lieferengpässe gibt, will man trotz der stark erhöhten Nachfrage und der europaweiten Modulknappheit weiter liefern können.

Und das zahlt sich offenbar aus. Wie es aus dem Unternehmen heißt, würde man 2020 auf  einen Umsatz von 340 400 Millionen Euro kommen. das ist eine Verdrei- bis Vervierfachung gegenüber 2021 (110 Millionen Euro Umsatz) und eine Vervielfachung gegenüber 2020 (56 Millionen Euro). „Mit einem eigenen Einkauf und eigener Logistik haben wir rechtzeitig vorgesorgt. Zudem haben wir über 1.000 Mitarbeiter:innen im Handwerk fest bei uns angestellt. Wir lösen damit die Flaschenhälse im Solarmarkt und können die riesige Nachfrage bedienen. Schon sechs Wochen nach Unterschrift haben unsere Kunden eine eigene Solaranlage auf dem Dach und eine eigene Ladestation in der Garage“, heißt es seitens CEO Mario Kohle, der das Unternehmen mit Jochen Ziervogel und Viktor Wingert gründete.

Voting: Enpal ist das Green Impact Startup 2021!

Finanzierungsrunde in Planung

20.000 Kund:innen sind es, die von aktuell 2.400 Mitarbeiter:innen betreut werden. Sie bekommen alles aus einer Hand: Die Solar-Panele werden von firmeneigenen Handwerker:innen installiert. Kund:innen haben keine Anschaffungskosten, werden aber dafür langfristige Nutzer:innen des Ökostromtarifs des Unternehmens. Ziel des Unternehmens ist, 10 Millionen Haushalte bis 2030 mit grüner Energie zu versorgen. Der Erfolg lässt andere Unternehmen nacheifern – etwa das Corporate-Startup HalloSonne von Verbund.

Dass Enpal mit der Umsatzmeldung aufhorchen lässt, hat seine Gründe. Nachdem das junge Unternehmen in einer Series C 2021 satte 250 Millionen Euro eingesammelt hat, um das Wachstum zu beschleunigen, ist es Marktgerüchten dabei, eine weitere große Finanzierungsrunde zu machen. Insgesamt liegt das Finanzierungsvolumen des Startups bei mehr als 800 Millionen Euro. Zu den bisherigen Investoren zählen Prime Capital AG, Peter Rive (Mitgründer SolarCity, die heutige Solar-Sparte von Tesla), Princeville Climate Technology, SoftBank und HV Capital.

Enpal: Deutschlands erstes grünes Unicorn ist ein Startup für Solaranlagen

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