Künstliche Intelligenz

Google und Pentagon einigen sich über AI-Nutzung

Pentagon: AI-Einigung zwischen Google und US-Verteidigungsministerium © Wikimedia Commons
Pentagon: AI-Einigung zwischen Google und US-Verteidigungsministerium © Wikimedia Commons

Google hat laut The Verge eine vertrauliche Vereinbarung unterzeichnet, die es dem US-Verteidigungsministerium erlaubt, seine KI-Modelle für „jegliche rechtmäßige staatliche Zwecke“ zu nutzen. Berichte über die Vereinbarung kamen weniger als einen Tag nach der Forderung von Google-Mitarbeiter:innen, CEO Sundar Pichai solle das Pentagon daran hindern, die AI des Unternehmens zu nutzen. Es besteht die Sorge, dass diese auf „unmenschliche oder extrem schädliche Weise“ zum Einsatz kommen könnte.

Pentagon schließt Verträge mit AI-Giganten ab

Sollte sich die Vereinbarung bestätigen, würde Google in eine Reihe mit OpenAI und xAI treten. Diese Konzerne haben ebenfalls geheime KI-Verträge mit der US-Regierung abgeschlossen. Anthropic gehörte ebenfalls zu dieser Liste, bis das Pentagon das Unternehmen auf die schwarze Liste gesetzt hat. Grund dafür war die Weigerung seitens Anthropic, den Forderungen des Verteidigungsministeriums nachzukommen, waffen- und überwachungsbezogene Sicherheitsvorkehrungen aus seinen KI-Modellen zu entfernen.

Angeblich besagt der Vertrag, dass die KI-Systeme des Suchmaschinenriesen nicht für die Massenüberwachung im Inland oder für autonome Waffen „ohne angemessene menschliche Aufsicht und Kontrolle“ dienen dürfen. Jedoch soll der Vertrag Google auch „kein Recht einräumen, rechtmäßige operative Entscheidungen der Regierung zu kontrollieren oder ein Veto dagegen einzulegen.“ Das könnte bedeuten, dass die vereinbarten Einschränkungen eher ein Lippenbekenntnis als rechtlich bindende Verpflichtungen sind.

Anthropic verklagt Pentagon wegen Einstufung als Lieferkettenrisiko

Google will „nationale Sicherheit“ unterstützen

In einer Stellungnahme gegenüber Reuters erklärte ein Google-Sprecher, das Unternehmen vertrete nach wie vor die Auffassung, dass KI nicht für die Massenüberwachung im Inland oder für autonome Waffen ohne angemessene menschliche Kontrolle dienen sollte. „Wir sind der Ansicht, dass die Bereitstellung von API-Zugriff auf unsere kommerziellen Modelle, auch auf der Google-Infrastruktur, unter Einhaltung branchenüblicher Praktiken und Bedingungen einen verantwortungsvollen Ansatz zur Unterstützung der nationalen Sicherheit darstellt“, teilte Google der Nachrichtenagentur mit.

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