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Heizma: Tochterfirma meo Energy wird zu Optima, bekommt neuen CEO

Emanuel Jöbstl (rechts) mit den drei Heizma Group Gründern. © Alissar Najjar
Emanuel Jöbstl (rechts) mit den drei Heizma Group Gründern. © Alissar Najjar

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Das ehemals als meo Energy bekannte Energie-Management-Startup firmiert ab sofort unter dem Namen Optima und erhält mit Emanuel Jöbstl einen neuen CEO. Die Neuausrichtung erfolgt nach der Übernahme durch die Heizma Group. Jöbstl und Heizma-Mitgründer Michael Kowatschew kennen sich bereits gut, sie leiteten früher gemeinsam die Organisation Sigma Squared.

Optima positioniert sich als eigenständiger Anbieter für KI-basierte Energiemanagementlösungen für private Haushalte und Unternehmen. Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen über mehr als zehn Jahre Markterfahrung und mehrere hundert Kunden. Die Finanzierung bewege sich im Millionenbereich, heißt es in einer Aussendung.

Die Software des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, verschiedene Energiequellen in Gebäuden zu steuern, darunter Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Stromspeicher. „Unser Fokus liegt auf der lokalen Optimierung einzelner Gebäude sowie auf der intelligenten Steuerung von Energiegemeinschaften“, so der neue CEO Emanuel Jöbstl.

Analyse von dynamischen Stromtarife, Wetterprognosen und Verbrauchsmustern

Emanuel Jöbstl bringt Erfahrung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Unternehmensentwicklung mit. Er studierte an Universitäten in den USA und Deutschland und war Mitgründer des Tech-Unternehmens Authory. Der bisherige CEO und Gründer von meo ENERGY, Peter Käfer, bleibt dem Unternehmen in beratender Funktion erhalten.

Die Energiemanagement-Software von Optima analysiert dynamische Stromtarife, Wetterprognosen und Verbrauchsmuster. Nutzer können über Sprachsteuerung persönliche Ziele definieren. Die Technologie berechnet in Echtzeit optimale Zeitpunkte für Energieverbrauch und Einspeisung.

Finanzierung und Zukunftspläne

Die Neuausrichtung von Optima ist Teil der Expansionsstrategie der Heizma Group. In einer kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde wurden 2,5 Millionen Euro Kapital eingesammelt. Das Unternehmen strebt an, seine Marktposition in Österreich weiter auszubauen, insbesondere im Bereich Wärmepumpen, Klimaanlagen, Photovoltaikanlagen, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Die Strategie erinnert hat jene von 1Komma5° aus Deutschland. Der Anbieter von PV-Anlagen, Wärmepumpen und Strompsiecherlösungen hat mit „Heartbeat AI“ ebenfalls eine KI-gestützte Energie-Management-Lösung ausgegründet und mit eigener Finanzierung ausgestattet.

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