AI-Chip-Produktion

OpenAIs Jalapeño-Chip setzt Nvidia unter Druck

Der neue Jalapeño-Chip von OpenAI © OpenAI
Der neue Jalapeño-Chip von OpenAI © OpenAI

Trending Topics auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen.

OpenAI bringt seinen ersten eigenen AI-Chip Jalapeño noch in diesem Jahr in die eigene Computing-Infrastruktur, berichtet CNBC. Der speziell für Inferenz-Workloads entwickelte Chip soll Nvidias Blackwell-Systeme laut OpenAI bei der Leistung pro Watt in nahezu allen getesteten Szenarien übertreffen. Analyst:innen sehen darin eine konkrete Bedrohung für Nvidias Quasi-Monopol im schnell wachsenden Inferenz-Markt. Der Konzern hinter ChatGPT entwickelt den Chip gemeinsam mit Broadcom und arbeitet bereits an den Generationen zwei und drei.

Nvidia unter Druck im Inferenz-Markt

Adrien Sanchez, Technologie-Analyst bei Yole Group, erklärt: „Ein von einem Hyperscaler entwickelter Chip kann jetzt Nvidias Blackwell-Klasse-GPUs bei der Inferenz-Effizienz erreichen oder übertreffen.“ Obwohl Nvidia nach wie vor die überwiegende Mehrheit des AI-Compute kontrolliert, stellt OpenAIs neuer Chip eine Bedrohung für Nvidias Inferenz-Margen dar. Alexander Harrowell, Senior Principal Analyst bei Omdia, bezeichnet Jalapeño als „eine beeindruckende Leistung, vor allem in Bezug auf die Effizienz“. In großem Maßstab eingesetzt würde der Chip Strom, Kühlung und Stromverteilungs-Infrastruktur einsparen.

Die Research-Firma SemiAnalysis testete Jalapeño in OpenAIs Labs und bestätigte die Überlegenheit gegenüber Blackwell, räumte aber ein, dass der Vergleich „etwas unvollständig und unfair“ sei. Der Grund: Jalapeño nutzt den neueren HBM4-Speicher, während Nvidias Rubin-Plattform die bessere Vergleichsbasis darstellt, da sie ebenfalls HBM4 verwendet. Vera-Rubin-Systeme werden bereits an Kund:innen ausgeliefert, während OpenAI noch einige Zeit bis über Engineering-Samples hinauskommt.

Perplexity und Nvidia lassen chinesisches KI-Modell lokal am „Portable Computer“ laufen

Tech-Riesen setzen auf eigene AI-Chips

OpenAI reiht sich in eine wachsende Liste von Tech-Giganten ein, die eigene AI-Chips entwickeln. Im April kündigten Google neue Tensor Processing Units (TPUs) an, Meta vereinbarte den Einsatz von 1 Gigawatt an Custom-AI-Chips mit Broadcom-Technologie als Teil eines Multi-Gigawatt-Deals, und Anthropic verpflichtete sich zu über 100 Milliarden Dollar für AWS-Technologie über die nächsten zehn Jahre, inklusive Amazons Custom-AI-Chips Trainium. Startups wie Cerebras, SambaNova, D-Matrix, Etched und Fractile entwickeln ebenfalls Chips für AI-Anwendungen.

Omdia prognostiziert, dass kundenspezifische ASIC-Chips wie Jalapeño GPUs bis 2028 im Volumen übertreffen werden, auch wenn der Umsatz länger braucht, da GPUs deutlich teurer sind. „Dies ist die größte Wettbewerbsbedrohung für Nvidia, da etwa die Hälfte der Kapitalausgaben für AI-Infrastruktur von Hyperscale-Cloud-Providern stammt, die entweder ein Custom-Chip-Programm haben oder vernünftigerweise eines haben könnten“, erklärt Harrowell.

Rank My Startup: Erobere die Liga der Top Founder!
Werbung
Werbung

Specials unserer Partner

Die besten Artikel in unserem Netzwerk

Deep Dives

Wasner + Steinschaden | Der KI Podcast

News, Modelle, Strategien
#glaubandich CHALLENGE: SVAN triumphiert in Klagenfurt

#glaubandich CHALLENGE 2027

Österreichs größter Startup-Wettbewerb - Top-Investoren mit an Bord
© Wiener Börse

IPO Spotlight

powered by Wiener Börse

RankMyStartup.com

Steig' in die Liga der Top Founder auf!

2 Minuten 2 Millionen | Staffel 13

Alle Startups | Alle Deals | Alle Hintergründe

Future{hacks}

Zwischen Hype und Realität

Trending Topics Tech Talk

Der Podcast mit smarten Köpfen für smarte Köpfe

Weiterlesen

Newsletter

Founders Dispatch

Zwei Mal pro Woche kostenlos in die Inbox: die wichtigsten Startups, Deals und Tech-Entwicklungen aus Europa, handgeschrieben von der Redaktion.

Jederzeit abbestellbar. Mehr über den Newsletter