Podero gewinnt Ex-N26-Manager Christian Strobl als CCO
Podero, das Wiener Software-Startup für intelligentes Energiemanagement, gibt die Ernennung von Christian Strobl zum Chief Commercial Officer (CCO) bekannt. Strobl verfügt über umfassende Erfahrung im Energie- und Fintech-Sektor und soll die kommerzielle Strategie der Jungfirma maßgeblich mitgestalten.
„Energiewende ist eine Frage der europäischen Sicherheit“
Zuletzt war Strobl als Country Manager bei Soly, einem niederländischen Solaranbieter, tätig und verantwortete dort den Markteintritt in Österreich sowie das weitere Wachstum in Deutschland. Davor leitete er das Österreich-Geschäft der deutschen Digitalbank N26. Seine Karriere begann er als Gründer eines eigenen Startups im Gastronomie-Bereich sowie als Strategieberater bei PwC.
„Die geopolitische Lage macht deutlich, dass die Energiewende nicht nur eine klimapolitische Notwendigkeit ist, sondern auch eine Frage der europäischen Sicherheit. Umso mehr freut es mich, mit Podero ab sofort ein Unternehmen zu unterstützen, das das europäische Energiesystem aus Wien heraus maßgeblich mitgestaltet“, sagt Christian Strobl.
Podero startet „nächstes Wachstumskapitel“
Podero gibt es seit 2022. Die Gründer sind Chris Bernkopf und Moritz Schrader. Das Startup betreibt eine Softwareplattform, die es europäischen Energieversorgern ermöglicht, flexible Verbrauchergeräte ihrer Kunden intelligent zu steuern und deren Flotten auf den Energiemärkten zu handeln. Zur Zielgruppe der Jungfirma gehören unter anderem Betreiber von Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern, Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen. Zu den Partnern von Podero zählen führende europäische Energieversorger wie E.ON UK und Schweden oder TotalEnergies.
Letztes Jahr schloss Podero eine überzeichnete Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 5,5 Millionen Euro ab. Die Mittel fließen in die weitere Produktentwicklung sowie den Ausbau des europäischen Vertriebs- und Customer-Success-Teams.
„Mit Christian gewinnen wir einen erfahrenen Manager, der bereits bewiesen hat, dass er neue Märkte schnell entwickeln kann. Sein Verständnis des Energiesektors und seine Erfahrung mit skalierbaren Vertriebsmodellen sind genau das, was wir für unser nächstes Wachstumskapitel brauchen“, meint Chris Bernkopf, CEO von Podero.
Seit Kurzem ermöglicht das Energie-Startup neben dem Day-Ahead-Markt auch die Optimierung und den Handel von Batteriespeichern auf dem Intraday-Markt, was die Einsparungen nochmals signifikant erhöhen soll. Damit will Podero seinen Kunden erstmals Ersparnisse von über 200 Euro pro Jahr garantieren. „Damit ist Podero der erste Flexibilitätsanbieter in Europa, der Einsparungen nicht nur vorrechnet, sondern vertraglich garantiert“, so Strobl.
