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Shield Guard: Raiffeisen Stadtbank Wien startet Cyber-Schutzschild für Unternehmen

Matthias Köckeis (Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien) © Trending Topics
Matthias Köckeis (Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien) © Trending Topics

Jeder siebte Cyberangriff in Österreich ist erfolgreich. Viele KMU sind – wissentlich oder nicht – bereits ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Immer mehr davon werden mit Lösegeldzahlungen für verschlüsselte Daten konfrontiert, mit teilweise schweren wirtschaftlichen Folgen, die schnell hohe Schadenssummen verschlingen. Doch man kann sich dagegen schützen: mit einem kostenlosen Cybersecurity-Check im Wert von 1.000 Euro sowie einer passenden Shield Guard-Versicherung.

Matthias Köckeis, Leiter Kompetenzzentrum KMU für Gesundheit, Technologie & Tourismus in der Raiffeisen Stadtbank Wien, und Silvia Halper, Account Manager IT Services bei der CPB Software (Austria) GmbH, sprechen im Doppelinterview über die Bedrohungslage und die neue Kooperation rund um Cybersecurity-Check und Versicherung.

Worauf zielt Ihre Kooperation ab?

Matthias Köckeis: Cybersecurity ist das Betriebsrisiko Nummer eins weltweit. KMU sind stark betroffen, fühlen sich aber kaum geschützt. Wir wollten zuerst mit Experten Schwachstellen analysieren und schließen. Und dann kommt die gemakelte Shield Guard-Cyberversicherung dazu – mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt.

Silvia Halper: Wir kommen aus dem IT-Infrastrukturbereich und kümmern uns um die präventiven Maßnahmen. Die Raiffeisen Stadtbank Wien bringt den finanziellen Schutz im Schadensfall. Das ergänzt sich ideal.

Welche Unternehmen sind gefährdet?

Halper: Im Prinzip alle. Angreifer suchen sich die leichteren Opfer aus, gleichzeitig sind umsatzstarke Unternehmen wegen höherer Lösegeldsummen interessant. Erschwerend kommt hinzu, dass KI inzwischen auch kriminelle Energien unterstützt.

Silvia Halper (CPB Software AG) und Matthias Köckeis (Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien) © Trending Topics
Silvia Halper (CPB Software AG) und Matthias Köckeis (Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien) © Trending Topics

Wie verbreitet sind Angriffe in Österreich?

Köckeis: Jeder siebte Cyberangriff in Österreich ist erfolgreich, bei Online-Händlern liegt der Wert nochmals höher. Und die Zahlen steigen von Jahr zu Jahr.

Was sind die häufigsten Einfallstore?

Köckeis: Phishing und Social Engineering. Stark im Trend sind auch Deepfake-Attacken – etwa gefälschte Teams-Meetings mit dem vermeintlichen Chef. Auch der gefälschte IT-Helpdesk-Anruf wird häufiger.

Welche Schutzmaßnahmen empfehlen Sie?

Halper: Eine solide IT-Basis mit Schwachstellenanalyse, regelmäßigen Updates, Security-Patches und modernem Ransomware-Schutz mit Anomalieerkennung. Genauso wichtig: klare Sicherheitsstandards und Zugriffsregeln im Unternehmen. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht – deshalb braucht es Backup-Strategien und ein Notfallhandbuch, das Schritt für Schritt vorgibt, was im Ernstfall zu tun ist.

Was leistet die Bank im Zahlungsverkehr?

Köckeis: KMU sollten unbedingt auf moderne Freigabemethoden setzen – Face-ID, Multi-Faktor-Authentifizierung, Vier-Augen-Prinzip. Durch die neue Instant-Payments-Verordnung stellen Banken per Verification of Payee sicher, dass Kontoinhaber und IBAN zusammenpassen. Das ist ein echter Sicherheitsgewinn.

Was kostet ein Angriff im Worst Case?

Köckeis: In Österreich sind Einzelschäden bis zu 1 Mio. Euro bekannt, wobei es hier eine große Dunkelziffer gibt. Aus meinen Gesprächen mit KMU-Kunden weiß ich, dass zusätzlich Umsatzentgang und Reputationsschäden dazukommen. Das kann für KMU durchaus existenzbedrohend werden. Im Verhältnis dazu sind 2.000 Euro Jahresprämie der Shield Guard-Versicherung für ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 5 Millionen Euro gut kalkulierbar.

Wie läuft die Kooperation konkret ab?

Köckeis: Zweistufig. Die Spezialisten der CPB führen den Cybersecurity-Check durch – im Wert von rund 1.000 Euro. Für Raiffeisen-Kunden ist das kostenlos. Am Ende steht ein Bericht mit konkretem Verbesserungsbedarf. Darauf baut die Shield Guard-Versicherung auf. Somit sind die Kunden optimal abgesichert.

Ihr Plädoyer an österreichische KMU?

Köckeis: Das Thema wird noch immer nicht ernst genug genommen. Es ist schade, wenn ein erfolgreiches KMU durch einen einzigen Angriff in seiner Existenz bedroht wird.

Halper: Verhindern lässt sich das nie ganz – aber man kann sehr viel dazu beitragen, dass es gar nicht erst so weit kommt.

Wenn Ihre Firma an Security-Check und der Shield Guard-Versicherung interessiert ist, wenden Sie sich bitte an Matthias Köckeis und sein Team unter www.raiffeisen.at/noew/rlb/de/firmenkunden.html.

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