Pre-Seed-Finanzierung

Space: US-Dateisystem-Startup holt sich 2,4 Millionen Dollar

Das Space-Gründerteam © Space
Das Space-Gründerteam © Space

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Das in San Francisco beheimatete Dateisystem-Startup Space hat eine Pre-Seed-Runde über 2,4 Millionen Dollar abgeschlossen, angeführt von a16z Speedrun. Golden Ventures, Northside Ventures und ein Dutzend Angel-Investoren aus Unternehmen wie Parsec, Sentry und Stan beteiligen sich ebenfalls.

Zugriff auf Petabytes an Daten ohne lokale Festplatte

Space baut ein verteiltes Dateisystem, das Menschen und AI-Agents direkten Zugriff auf Petabytes an Live-Daten ermöglicht, ohne dass auch nur ein Byte dauerhaft auf der lokalen Festplatte landen muss. Das Versprechen: Anwendungen, Teams und Agents arbeiten auf derselben Datenbasis, als wären alle Files lokal gespeichert, ohne Downloads, Duplikate oder App-spezifische Integrationen.

Während Unternehmen immer größere Design-Files, Codebases, Datasets und Machine-Generated Outputs über Clouds, Drives und Devices verteilen, muss man Daten bei klassischen Storage-Lösungen erst verschieben oder kopieren, bevor die Arbeit beginnt. Menschen warten auf Transfers, KI-Agenten auf Ingestion-Pipelines und Konnektoren. Space setzt direkt über dem Betriebssystem an: eine neue Access Layer, auf der jede Anwendung, jede Person und jeder Agent auf dieselben Live-Daten über das Dateisystem selbst zugreift. „Menschen und Agenten arbeiten mit mehr Daten, als jede lokale Festplatte speichern kann. Sie sollten nicht warten müssen, bis Dateien kopiert oder aufgenommen werden, bevor die Arbeit beginnen kann“, sagt Co-Founder Jason Zhao.

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Space will praktisch unbegrenzten Speicher schaffen

Space ist aus einem unternehmensweiten Problem entstanden. Co-Founder Jason Zhao hatte als YouTuber über ein Jahrzehnt Dutzende Terabytes an Videomaterial angesammelt. Bei der vorherigen Firma der drei Gründer Matthew Ao, Arihant Bapna und Jason Zhao wurde das zum organisationsweiten Bottleneck. Das Team bewegte jeden Monat Terabytes an Dateien, verlor Stunden durch Uploads und Downloads, Qualität durch Kompression und ganze Workflows, wenn jemand eine Festplatte zu Hause vergaß. Im November 2025 bauten sie den ersten Space-Prototyp. Heute läuft Space in der Private Beta mit rund 100 Usern und Teams. Über 80.000 Menschen nutzen das System.

Space startet bei Teams, deren Workflows bereits die Grenzen lokaler Festplatten überschreiten, beispielsweise in Bereichen wie Video und Marketing. Die langfristige Vision nennt das Team den Space Computer oder den infinite Computer: eine Welt, in der die physische Maschine zum Fenster in praktisch unbegrenzten Speicher wird. „Space stört eine der ältesten Annahmen im Computing: Eine Datei muss auf deinem Gerät existieren, bevor du damit arbeiten kannst“, sagt Jonathan Lai, General Partner bei a16z.

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