Deepentix: Deep-Tech aus NÖ erhält sechsstellige Finanzierung
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Das niederösterreichische Deep-Tech-Startup Deepentix, das eine Enterprise-KI-Plattform für regulierte Branchen entwickelt, hat eine Pre-Seed-Finanzierung in sechsstelliger Höhe aufgestellt. Die Jungfirma hat es sich zum Ziel gemacht, jede KI-generierte Aussage bis zur Quelle im Ursprungsdokument nachvollziehbar zu machen.
Deepentix verfolgt Ursprung von AI-Antworten
An der Finanzierung beteiligen sich tecnet equity, der internationale Frühphaseninvestor Rockstart sowie der Business Angel Kambis Kohansal Vajargah. Deepentix hat eine Enterprise-KI-Plattform entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützt, aus Dokumenten einen sogenannten Wissensgraphen aufzubauen, ein geprüftes Netzwerk aus Fakten und ihren Beziehungen. Dadurch lassen sich AI-Antworten bis zum exakten Satz im Ursprungsdokument zurückverfolgen.
Unternehmen in Branchen wie Pharma, Medizintechnik, Versicherungen oder Banken arbeiten täglich mit großen Mengen an Studien, Patenten, Normen und internen Berichten. Klassische generative KI liefert dazu zwar schnelle Antworten, kann deren Herkunft jedoch oft nicht lückenlos belegen. Genau hier setzt Deepentix an.
Kampf gegen Vertrauensproblem bei KI
„Wenn Mitarbeitende einer KI blind vertrauen müssen, weil sie deren Antworten nicht überprüfen können, ist das gerade in sensiblen Bereichen ein echtes Risiko. Genau dieses Vertrauensproblem lösen wir, indem wir jede Antwort bis zu ihrem Ursprung im Dokument sichtbar machen“, erklärt Morteza Amini, Mitgründer und CEO von Deepentix.
Das Startup entwickelt kein Beratungsprojekt für einzelne Kunden, sondern ein Werkzeug, mit dem Unternehmen Wissensgraphen selbst erstellen, betreiben und an ihre Anforderungen anpassen können. Dabei setzt die Plattform nicht auf ein einziges großes KI-Modell aus der Cloud, sondern auf mehrere kleine, spezialisierte Sprachmodelle, die gezielt auf einzelne Fachbereiche wie Pharma oder Banken trainiert werden.
„Wir verstehen uns nicht als Berater, die für einzelne Kunden ein Wissensnetz bauen, sondern als Technologieanbieter, der Unternehmen die volle Kontrolle über ihre eigenen Daten und Modelle gibt“, so Amini.
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Erste Pilotprojekte in regulierten Branchen geplant
„Uns hat neben der Technologie vor allem das stark aufgestellte Gründerteam von Deepentix überzeugt. Die Kombination aus wissenschaftlichem Hintergrund und Erfahrung in internationalen Unternehmen war ausschlaggebend, in dieser frühen Phase zu investieren“, sagt Peter Buchinger, Investment Associate bei tecnet equity.
„Mit tecnet equity, Rockstart und Business Angel Kambis Kohansal Vajargah haben wir Partner an Bord, die den Weg von Deep-Tech-Startups aus erster Hand kennen. Das gibt uns nicht nur Kapital, sondern auch Zugang zu Netzwerk und Erfahrung, um in dieser Phase die richtigen Schritte zu setzen“, ergänzt Amini.
Das frische Kapital fließt vor allem in Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau erster Pilotprojekte in regulierten Branchen.
