Finanzierungsrunde

Swarm Analytics erhält 1,2 Millionen Euro von Investor:innen

Michael Bredehorn, CEO von Swarm Analytics © Swarm Analytics
Michael Bredehorn, CEO von Swarm Analytics © Swarm Analytics

2018 gründete der Innsbrucker Michael Bredehorn zusammen mit den Tiroler Gründungsinvestoren MAD Ventures das Startup Swarm Analytics. Seitdem konnte die Jungfirma, die an einer KI-Lösung für komplexe Videoanalyse von etwa Verkehrsströmen in Großstädten arbeitet, mehrere Investments einsammeln. Erst Anfang des vergangenen Jahres erhielt das junge Unternehmen eine halbe Million Euro (Trending Topics berichtete). Nun hat das Startup mit 1,2 Millionen Euro seine bislang größte Finanzierungsrunde geschafft.

Swarm Analytics bekommt halbe Million Euro von primeCrowd und MAD

Swarm Analytics plant internationale Expansion

Das österreichische Investorennetzwerk primeCROWD stellte gemeinsam mit MAD Ventures die neue Finanzierungsrunde auf. Nun will das Startup rund um Gründer Michael Bredehorn international expandieren. Dieses Vorhaben soll die Summe aus der Finanzierungsrunde mit globalen Partnern vorantreiben. „Swarm Analytics verfügt über ein erfahrenes Managementteam, namhafte Kunden und eine starke internationale Ausrichtung. Die Verarbeitung von Verkehrsdaten für Smart Cities ist ein riesiger Wachstumsmarkt, der auf ein starkes Interesse von Investor:innen in unserem Netzwerk gestoßen ist“, sagt Ronald Rapberger, CIO bei primeCROWD, über die Jungfirma.

Laut dem Startup gibt es bei der herkömmlichen Videoanalyse von Verkehrs- und Menschenströmen in Städten drei große Probleme. Die Datenmengen seien oft zu groß, die Kosten zu hoch und die Informationen schwer zu verarbeiten. Permanenter Datenfluss und Gratwanderungen im Bereich des Datenschutzes seien dabei Begleiterscheinungen. Jedoch soll die KI-Softwarelösung des Jungunternehmens all das einfacher machen.

Swarm Analytics will mit AI-Verkehrskameras im Kampf gegen das Coronavirus helfen

Videoauswertung einfach und kostengünstig

Die künstliche Intelligenz der Software soll durch fortgeschrittene Objekterkennung Videodaten bereits an der Quelle in standardisierte Datenpakete umwandeln. Das mache die Datenverarbeitung schneller. Dadurch sollen der Datenfluss sowie die Kosten geringer werden. „KI-basierte Videoauswertung funktioniert und ist leistbar. Sie bildet das Rückgrat aller Verkehrstelematik – ob ruhender oder fließender Verkehr, öffentlicher oder Individualverkehr, motorisiert, mit Rad oder zu Fuß“, sagt Swarm Analytics-CEO Michael Bredehorn. Die Kernmärkte für das Innsbrucker Startup seien vor allem Österreich, Deutschland und die USA.

Specials unserer Partner

Jobs

Die besten Artikel in unserem Netzwerk

Weiterlesen