Wirtschaftsagentur Wien förderte 2025 knapp 1.200 Projekte mit 48 Millionen Euro
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Die Wirtschaftsagentur Wien hat im Jahr 2025 insgesamt 1.177 Projekte mit einer Fördersumme von 48 Millionen Euro unterstützt, wie aus einer Aussendung hervorgeht – im Schnitt sind das also etwa 40.800 Euro pro Projekt. Die Förderungen zielten auf unterschiedliche Branchen ab und setzten Schwerpunkte in den Bereichen Nahversorgung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Durch die Maßnahmen konnten erhebliche Investitionen in den Wirtschaftsstandort Wien ausgelöst werden.
Die Förderungen und Angebote der Wirtschaftsagentur Wien lösten neue Investitionen von insgesamt über 500 Millionen Euro aus. Davon entfielen 172 Millionen Euro direkt auf Fördermittel, während weitere rund 330 Millionen Euro indirekt durch Immobilienbereitstellung und umfassende Beratungsleistungen mobilisiert wurden. Insgesamt wurden durch diese Maßnahmen 1.570 neue Arbeitsplätze in Wien geschaffen.
10% für Digitalisierung
Rund zehn Prozent aller geförderten Projekte setzten ihren Hauptfokus auf die Einführung oder Weiterentwicklung umfassender Digitalisierungsmaßnahmen. Besonders deutlich angestiegen ist die Zahl der Projekte mit Bezug zur Künstlichen Intelligenz, heißt es. Diese Vorhaben nutzen KI unter anderem zur Automatisierung von Prozessen oder für die Entwicklung neuer Produkte.
Die Wirtschaftsagentur Wien verknüpft ihre Förderungen eng mit Beratungsangeboten. Im Jahr 2025 führten die Expertinnen und Experten rund 10.000 Beratungsgespräche mit Betrieben unterschiedlicher Größe und Branchen. Etwa 15 Prozent dieser Gespräche fanden direkt vor Ort in den Unternehmen statt. Thematisch wurde das gesamte Spektrum von der Gründung bis zur Expansion abgedeckt.
Schwerpunkt Grätzlwirtschaft und Nahversorgung
Ein weiterer Fokus der Förderungen lag 2025 auf der Unterstützung der lokalen Grätzlwirtschaft. Die Wirtschaftsagentur Wien unterstützte gezielt jene Wiener Betriebe, die Waren und Dienstleistungen für die Menschen in Wien anbieten. Belebte Erdgeschoßzonen sollen das Straßenbild prägen und die Attraktivität der Grätzl steigern.

