Finanzierung

Greiner Innoventures beteiligt sich an Circular Economy-Startup MATR

(v.l.n.r.) Stefanie Painsith (Greiner Innoventures), Verena Judmayer und Michaela Stephen (MATR) sowie Philipp Kranewitter (Greiner Innoventures) © Lisi Specht
(v.l.n.r.) Stefanie Painsith (Greiner Innoventures), Verena Judmayer und Michaela Stephen (MATR) sowie Philipp Kranewitter (Greiner Innoventures) © Lisi Specht

Greiner Innoventures, das Tochterunternehmen der Greiner AG, beteiligt sich mit einem sechsstelligen Investment an dem Wiener Circular Economy-Startup MATR. Die Jungfirma ging unter dem Namen Sleepify an den Start, nun kam es zu einem Rebranding. MATR hat sich auf die Fahnen geschrieben, Matratzen nachhaltiger zu machen und dadurch Müll zu reduzieren. Die Matratzen bestehen aus wiederverwendbaren Materialien, die den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft entsprechen. Kund:innen können die Matratzen auf monatlicher Basis mieten. Zielgruppe sind vor allem Hotels und Gaststätten.

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MATR bietet nachhaltige Matratzen

Seit der Gründung hat Greiner Innoventures MATR begleitet. Schon in der Phase der Ideenfindung stand Greiner im Rahmen des Circle 17 Impacthons 2020 den Gründerinnen beratend zur Seite. „Die Beteiligung von Greiner passt besonders gut in das Portfolio, denn eine elementare Säule unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist die Kreislaufwirtschaft“, sagen Philipp Kranewitter und Stefanie Painsith von Greiner Innoventures, die das Startup beraten. Die Unternehmerfamilie Greiner ist schon länger durchaus Startup-affin. Dominik Greiner etwa ist über seine Camouflage Ventures Shareholder des Wiener Innovations-Hubs weXelerate oder unterstützt den Company Builder trive studio.

In den seltensten Fällen steht laut MATR beim Kauf einer Matratze der Gedanke an die Entsorgung oder Nachhaltigkeit im Vordergrund, sondern der Komfort, die Qualität und der Preis. Doch das sei ein großes Umweltproblem, da herkömmliche Matratzen am Ende ihrer Nutzungsdauer meist in der Müllverbrennungsanlage oder auf der Mülldeponie landen. Die Gründerinnen von MATR, Verena Judmayer und Michaela Stephen, wollen ein erstklassiges Schlaferlebnis im Einklang mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft bieten.

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Produktlebenszyklus so gut es geht verlängern

Nicht nur soll es möglich sein, das Material der Matratzen zu recyceln,  sondern auch, dass durch Wartung und Austausch verschiedener Komponenten der Produktlebenszyklus so gut es geht verlängert wird. „Wir haben MATR mit der Vision gegründet, Matratzenabfälle zu vermeiden, während wir Schlaf zur Priorität machen, und so der führende Anbieter von innovativen, regenerativen Schlaferlebnissen zu werden“, so Verena Judmayer, CEO von MATR.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen besteht die Variante von MATR aus zwei Materialien, Stahl und Polyester, die mit einer speziellen patentierten Klebstofftechnik verbunden werden. Durch diese Verarbeitungsart sollen sich die Matratzen am Ende der Nutzungszeit leicht trennen und effizient recyclen lassen. Außerdem lassen sich alle Materialien mittels Produktpass verfolgen. Soll sollen die MATR Matratzen einen um 50 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck haben als herkömmliche Matratzen. Das Startup testet die Lösung aktuell mit ersten Hotels in Wien.

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