2 Minuten 2 Millionen

Luke: Startup entwickelt Etikettenentferner mit Heizdraht-Technologie

© ProsiebenSat1Puls4
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Das Schweizer Startup Luke hat ein neuartiges Gerät entwickelt, das störende Pflegeetiketten aus Textilien entfernt. Die Technologie nutzt einen dünnen Heizdraht, der das Etikett direkt an der Naht durchtrennt und gleichzeitig versiegelt. Das Gerät schneidet bis zu vier Lagen auf einmal und funktioniert mit gängigen Etikettenmaterialien wie Webware, bedruckten Labels und Satin. Der Kleidungsstück bleibt dabei unversehrt, die Schnittkante franst nicht aus.

Nun pitcht das Jungunternehmen bei der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen und will die Jury von seiner Lösung begeistern.

3,5 Jahre Entwicklung

Die Gründer Stefan und Christoph, zwei Brüder mit Hintergrund in Strategie- und Innovationsberatung sowie Hard- und Softwareentwicklung, haben Luke zwischen 2022 und 2026 zur Marktreife gebracht. Der Anstoß kam 2022, als Stefans Kinder über kratzige Etiketten klagten. 2023 folgte der erste Prototyp in Zusammenarbeit mit den Industriedesignern von Creaholic.

2024 lief eine Kickstarter-Kampagne, die internationale Vorbestellungen generierte. 2025 sicherten sich die Gründer Finanzierung und arbeiteten mit Busse Design aus Ulm an der Industrialisierung. 2026 ging das Gerät in Serienproduktion. Das Startup setzt auf europäische Fertigung und adressiert einen Markt, der bisher keine dedizierte Lösung hatte. Hardware-Startups kämpfen oft mit langen Entwicklungszyklen und hohen Kapitalanforderungen – Luke hat diesen Weg in dreieinhalb Jahren durchlaufen.

Drei Zielgruppen

Luke identifiziert drei potenzielle Nutzergruppen: Eltern, deren Kinder über Etiketten klagen, sensorisch empfindliche Menschen und perfektionistisch veranlagte Personen, die Optimierung schätzen. Das Gerät soll Schere und Feuerzeug als gängige Behelfslösungen ersetzen.

Das Tool wird mit drei AA-Batterien betrieben und kommt ohne Kabel oder Aufheizphase aus. Die Anwendung ist einfach: Etikett einlegen, den Schieber nach vorne bewegen – während des Schneidvorgangs leuchtet eine LED, die nach Abschluss erlischt. Die zugrunde liegende Technologie wurde zum Patent angemeldet. Bei Etiketten mit mehr als vier Lagen ermöglicht das Gerät schrittweises Entfernen. Das Gerät verfügt über eine CE-Zertifizierung für die EU, UKCA-Zertifizierung für UK und ist RoHS-konform. Der Etikettentferner ist um 35 Euro erhältlich.

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