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Idea meets Money in Graz: Zehn Startups pitchten vor 30 Investor:innen

Idea meets Money © i2b
Idea meets Money © i2b

„Idea meets Money“ suchte in Graz nach spannenden Ideen und neuartigen Konzepten, die auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind. i2b veranstaltet seit dem Jahr 2014 das Event regelmäßig. Die Idee: Startups mit Finanzierungsbedarf sollen ihre Geschäftsidee vor potenziellen Investor:innen pitchen. Davon waren rund 30 anwesend, zehn Startups hofften auf Unterstützung und weiterführende Gespräche.

Idea meets Money mit prominenten Gästen

Die i2b-Veranstaltung fand im Schlossbergsaal der Steiermärkischen Sparkasse in Graz statt, geladen waren neben den Investorinnen und Investoren und natürlich den Startups auch Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik: Dr. Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG war ebenso vor Ort wie Herbert Ritter, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Steiermark oder Christoph Ludwig, Geschäftsführer der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG – der sich auf die Veranstaltung freute: „Veränderung ist die einzige Konstante im Wirtschaftsleben, aber Veränderung braucht eine große Portion Mut, Tatkraft und viel Energie. Gerade Gründungen und Startups spielen für Wachstum und Arbeit in der Steiermark eine wichtige Rolle: Sie schaffen nicht nur innovative Produkte und Dienstleistungen, sondern auch neue Geschäftsmodelle. Mit vereinten Stärken wird es gelingen, zukunftsweisende Impulse und stabile Netzwerke für unseren Wirtschaftsstandort zu sichern und solche Veranstaltungen tragen einen wesentlichen Teil dazu bei.“ Aus ganz Österreich versammelten sich zudem zehn Startups im altehrwürdigen Saal, um ihre Ideen zu pitchen.

Die Startups im Überblick

atmoky

dieses Startup beschäftigt sich seit Jahren mit dem Recording, Processing und der Wiedergabe von 3D-Klangszenen. atmoky will mit „hyper-realistic Spatial Audio“ die Wiedergabe von Audio revolutionieren. Die 3D-Audio-Technologie von atmoky ermöglicht eine realitätsgetreue Wiedergabe von akustischen Szenen und somit einmalige akustische Erlebnisse. Das Ergebnis: „Hören wie im echten Leben“.

bisy BIOS

Dieses Startup hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lösungen für die Herstellung von Biomaterialien auf Proteinbasis zu finden. Die dramatische COVID-19-Situation und die große Nachfrage nach qualitativ hochwertigen SARS-CoV-2-Antigenen und deren skalierbarer, kosteneffizienter Produktion führten zu einem ersten verfügbaren Produkt: SARS-CoV-2-Antigene. Die in Hefe hergestellten SARS-CoV-2-Antigene finden Anwendung in der Forschung und Diagnostik und können sogar als Impfstoff getestet werden.

CellElectric Biosciences

Sepsis ist eine lebensbedrohliche Krankheit, die auftritt, wenn das Immunsystem auf eine Infektion im Körper überreagiert, erklärt dieses Startup. Die Herausforderung: Der Behandlungserfolg einer Sepsis  hängt maßgeblich vom Zeitpunkt der Diagnose ab. Dafür hat man nun eine Lösung: Durch eine Sprunginnovation in der Zellisolation aus Vollblut sieht sich die CellEctric Biosciences GmbH aus Wien in der Lage, die Zeit zur Befunderstellung entscheidend zu verringern.

Flocke

Die Schulmedizin verspricht bei einer Autoimmunkrankheit nur eine  Milderung, bekämpft jedoch nicht die Ursache, heißt es vom Startup Flocke. Das Unternehmen geht in die  Ursachenforschung und setzt auf eine einfache und vor allem  ballaststoffreiche, organismusschonende Ernährung. Ernährung hat  direkten Einfluss auf unsere Darmflora und diese wiederum auf unser  Immunsystem. Dahinter steht ein durchdachtes und hochkomplexes Zusammenspiel mehrerer ernährungsmedizinischer Ansätze.

helpsole

Weltweit leiden Millionen Menschen unter der neurodegenerativen Krankheit Parkinson und deren Symptome wie beispielsweise Gangstörungen, Unbeweglichkeit und Tremor. Beim Auftreten von Gangstörungen, benötigen betroffene Personen  einen externen Reiz, um Symptome wie beispielsweise Freezing überwinden zu können. Helpsole ist ein Wearable, welches durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz dieses Freezing automatisch anhand der Bewegungsmuster des Trägers erkennt und im richtigen Moment einen taktilen Reiz abgibt.

logicdev

„Um mit einem 10-V-Gerät zu testen, müssen Sie nicht 50 W Leistung verschwenden und 3000 Euro für die Testausrüstung ausgeben“, heißt es von logicdev. Außerdem würden traditionelle Laborgeräte erhebliche Wärme, Lüftergeräusche, weißes Rauschen und Brummgeräusche erzeugen. Die Lösung: Nach mehr als 8000 Simulationen und Untersuchungen ist logicdev in der Lage, eine kombinierte Lösung aus Messgerät, Oszilloskop, Generator und Stromversorgung in einem Design anzubieten.

Motobit

Motorradfahrer gehören zu den am meisten gefährdeten Verkehrsteilnehmern: Das Risiko, in einen tödlichen Unfall verwickelt zu werden, ist für Motorradfahrer 20 Mal höher als für Autofahrer. Motobit hat ein System entwickelt, das Motorradfahrern hilft, sicherer zu fahren und Gefahren im Straßenverkehr zu vermeiden, indem es sie fünf Sekunden vor dem Eintreten einer gefährlichen Situation warnt. Kernstück der Lösung ist ein Modell zur Bestimmung der Kurvenfahrkünste des Motorradfahrers und zur Analyse der vorausliegenden Straße.

Rotable

Das Rotationsmanagement,  also die Koordination und Verwaltung von Ärzten in der Ausbildung sowie von Medizinstudenten und Auszubildenden in der Krankenpflege zwischen Krankenhäusern und medizinischen Abteilungen ist sehr komplex und bindet erhebliche (medizinische) Personalressourcen. Rotable entwickelt eine Software-Lösung, die es Krankenhäusern ermöglicht, das Famulaturmanagement intuitiv, automationsgestützt und klinikübergreifend abzubilden.

Ubicube

ubicube geospatial solutions entwickelt eine Plattform für B2B-Kunden, die eine einfache Möglichkeit bietet, in einer großen Menge an bereits aufbereiteten Daten aus unterschiedlichsten Quellen (beispielsweise Satellitenbilder, sogenannte Points-of-Interest oder Ergebnisse aus Umfragen) bestimmte Muster zu erkennen, die in weiterer Folge eine Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen bilden. So könne man etwa die Performance unterschiedlicher Filialstandorte mit veredelten Geodaten verknüpfen, um Rückschlüsse daraus abzuleiten, welche demographischen und ökonomischen Parameter zu Erfolg oder Misserfolg beitragen.

Vloor

Machine Learning bildet die Grundlage dieser Lösung. Auf Basis der Grundrissbilder generiert die Software von Vloor automatisiert 3D-Modelle von Wohnungen generiert. Diese 3D-Modelle werden anschließend mit realen Möbeln lokaler Hersteller/Möbelketten möbliert. Das Model wird in weiterer Folge über eine Visualisierungs-Engine gerendert und lässt Innenraum-Renderings entstehen. Für die Immobilienanzeige wird ein  interaktiver Editor zur Verfügung gestellt, in welchem auch die Renderings  angezeigt werden. Das abgebildete Interior Design kann so und in personalisierter Form beim Beziehen der Wohnung direkt erworben werden.

Großartiges Feedback von allen Seiten

Das Feedback war großartig. Herbert Ritter, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Steiermark meinte etwa: „Tolle Pitches, die die Innovationskraft auch im wissenschaftlichen Bereich unserer Startups aufzeigen.“ Und Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied der Steiermärkischen Sparkasse, fühlte sich bestätigt: „Gute Ideen verdienen gutes Geld, deshalb unterstützt die Steiermärkische Sparkasse auch intensiv die Startup-Szene. Das zwanzigjährige Jubiläum unseres GründerCenters ist der beste Beweis dafür. Insbesondere die Veranstaltungsreihe ‚Idea meets Money‘ setzt an der Tatsache an, dass eine erfolgreiche Unternehmensgründung immer eine Mischung aus Eigenkapital und Fremdkapital benötigt. Deshalb sind wir froh, dass dieses Format die geeignete Plattform für Gründer und Investoren ist, um sich zu vernetzen und zukünftig gemeinsame Wege zu gehen.“

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