pinyya will mit Aligned-Ownership den Wohnungskauf revolutionieren
Das 2022 gegründete österreichische PropTech-Startup pinyya will den Immobilienmarkt revolutionieren und für die heutige Zeit fit machen. Der Ansatz lautet „Aligned Ownership“. Das bedeutet: Kund:innen kaufen nur einen Teil einer Wohnung und mieten den Rest. Die Jungfirma hat kürzlich eine Lizenz als Investmentfirma von der lettischen Latvijas Banka erhalten und plant den Start in Österreich für das vierte Quartal 2026, Deutschland soll 2027 folgen.
CEO und Mitgründer Thomas Köck kennt die Branche aus erster Hand. Er war in der Vergangenheit Vorstandsvorsitzender der s Bausparkasse der Erste Bank und Sparkasse und ist auch ein Seriengründer. Mit pinyya will der Founder es vor allem jüngeren, gut verdienenden Menschen ermöglichen, Eigentümer:innen zu werden.
pinyya will Eigentum zugänglich machen
Köck erlebte in seiner Karriere selbst, wie langwierig und kompliziert Bankkredite für den Wohnungskauf sein können. Gleichzeitig weiß der Gründer, dass viele junge Menschen zwar ein hohes Einkommen haben, jedoch nicht genug Eigenkapital für einen Kredit. Sie müssen über viele Jahre sparen, wobei sich ihre private Situation verändern und die Immobilienpreise weiter steigen können. Dadurch können hohe Geldverluste entstehen und Träume vom Wohnungseigentum in die Brüche gehen.
pinyya hat das Ziel, diesen Prozess deutlich zu vereinfachen. „Wir verbinden Menschen, die ein Zuhause besitzen möchten, mit jenen, die in Immobilien investieren“, erklärt Köck die Grundidee. Die Mission: „Eigentum zugänglich, transparent und fair zu gestalten, damit alle gemeinsam etwas aufbauen können.“
Teilkauf statt jahrelangem Sparen
Die Zielgruppe sind junge, gut verdienende Menschen, die genug Einkommen für einen Kredit haben, aber nicht das erforderliche Eigenkapital für gewöhnliche Bankkredite aufbringen können. „Kauf was du kannst, miete den Rest“, lautet das Versprechen an Kund:innen. In einigen Jahren können sie die Wohnung komplett kaufen oder ihre Anteile wieder veräußern, falls sich ihre Situation verändert hat.
„Wir möchten verändern, wie Menschen Immobilien kaufen, finanzieren und besitzen“, sagt Köck. Die Optionen seien meistens nur entweder mieten oder das Objekt zu 100 Prozent kaufen. Während Menschen lange sparen, werden Wohnungen jedoch immer teurer. „Sie müssen der Wohnung praktisch hinterherlaufen“, so der CEO.
pinyya soll dieses Problem lösen, indem es Immobilien gemeinsam mit den Kund:innen kauft. Sie haben dabei die Wahl, wie viele Anteile der Objekte sie zunächst besitzen wollen. Den Rest hält pinyya und die Kund:innen mieten diesen Anteil. Anders als beim klassischen Mietkauf oder Genossenschaftsmodell können Käufer:innen bei pinyya von Anfang an echtes Eigentum erwerben und sofort von der Wertsteigerung profitieren.
„Wohnungskauf so simpel wie Autoleasing“
Das Geschäftsmodell sieht zwei Kundengruppen vor: Menschen, die eine Wohnung kaufen wollen, und Investoren, die in Wohnimmobilien investieren wollen. Von Einzelkund:innen verlangt das Startup eine Gebühr, die sich aus einem kleinen Anteil des Kaufpreises zusammensetzt, Investoren zahlen eine Depotgebühr.
pinyya bietet eine App, die Investoren und Wohnungskäufer:innen miteinander verbinden soll. Einzelpersonen können hier unterschiedliche Optionen sehen, was die Prozentanteile einer Immobilie angeht. „Wir nehmen den Menschen alle komplexen Vorgänge ab. Unser Ziel ist es, den Wohnungskauf so simpel wie etwa das Autoleasing zu machen“, meint der CEO.
„Regulation first, innovation always.“
Neben den Käufer:innen gibt es bei pinyya eine zweite Seite: Investor:innen, die in Wohnimmobilien investieren möchten. Für jedes Objekt gründet das Startup eine eigene Gesellschaft, die die jeweilige Immobilie hält – das schafft Transparenz und rechtliche Sicherheit für alle Beteiligten. Investor:innen beteiligen sich über regulierte Wertpapiere, nicht über Token. „Großen Investoren sind Wertpapiere in der Regel lieber“, erklärt Köck.
Die kürzlich erhaltene Lizenz als Investmentfirma erlaubt dem Startup, genau diese Wertpapiere zu vertreiben. Damit kommt das Jungunternehmen dem offiziellen Markteintritt mit großen Schritten näher. Der Fokus auf regulatorische Sicherheit ist ein Grundpfeiler der Jungfirma. Das Motto lautet: „Regulation first, innovation always.“
Internationales Expert:innenteam
pinyya ist auch in anderer Hinsicht bereits gut aufgestellt: Das Startup beschäftigt ein internationales Expert:innenteam aus Jurist:innen und Profis aus dem Bankenwesen. Dadurch ist die Jungfirma bestens positioniert, um alle komplexen Vorgänge des Immobilienkaufs zu übernehmen.
Für die Zukunft hat pinyya Großes vor: „Wir wollen Menschen dabei helfen, ihren Wohntraum zu erfüllen, in moderner Form, schneller, transparenter, liquider, weniger belastend und bindend. Wir wollen das global erreichen“, sagt Köck. Im vierten Quartal 2026 soll pinyya in Österreich auf den Markt kommen, 2027 auch in Deutschland. Erste Tests mit potenziellen Kund:innen waren bereits ein großer Erfolg.

