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Animoca Brands: Chinesischer NFT-Gaming-Riese holt weitere 110 Mio. Dollar

© Animoca Brands
© Animoca Brands

In der westlichen Hemisphäre ist vor allem der Bired Ape Yacht Club und The Otherside von Yuga Labs bekannt, in Asien ist es vor allem das Unternehmen Animoca Brands, dass NFTs in Kombination mit Gaming vorantreibt. Bekanntestes Produkt ist wohl The Sandbox – eines jener Metaversen, in denen sich Nutzer:innen virtuelle Grundstücke (SAND-Token) kaufen können. Ist das Unternehmen von Yat Siu und David Kim dieses Jahr bereits mit 358 Mio. Dollar ausgestattet worden, kommen nun 110 weitere dazu.

Denn die Investoren Temasek, Boyu Capital und CGV Capital stecken diesen Betrag via Convertible Note in das Unternehmen mit Sitz in Hongkong. Die Convertible Note bedeutet, dass die Investoren später in Unternehmensanteile wandeln können – oder eben auch nicht. Animoca Brands ist aber nicht nur wegen der hauseigenen Spiele (mit oder ohne NFTs) begehrt, sondern auch, weil es seit längerem als Investor in Krypto-Gaming und NFTs auftritt und sich etwa bei Sky Mavis (Axie Infinity), Dapper Labs (NBA Top Shot) oder OpenSea beteiligt hat.

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Ungewisse NFT-Zukunft

Die Unternehmensbewertung von Animoca Brands soll bei knapp 6 Milliarden Dollar liegen. „Animoca Brands ist als Unternehmen im letzten Jahr erheblich gewachsen, und unsere neuen Investoren werden uns beim Aufbau des weltweit führenden Unternehmens zur Förderung digitaler Eigentumsrechte in der Web3-Branche strategisch beraten und eine Perspektive bieten“, so Mitgründer Yat Siu. Man werde weiter an der Idee eines „offenen Metaverse“ arbeiten und sich auch Markenlizenzen für Games holen. Für Formel 1, Disney oder Power Rangers wurden bereits Spiele entwickelt.

Fraglich ist aber, wie sich NFTs im Gaming-Bereich weiter entwickeln. Durch den Krypto-Crash haben Trading-Volumina bei NFTs wie auch das Interesse an Metaverse-Token wie etwa von The Sandbox, Decentraland oder The Otherside stark nachgelassen. Zudem sind Core-Gamer:innen wenig begeistert von der NFT-Idee – Microsoft etwa verbot die Non-Fungible Tokens in Minecraft komplett, weil sie nur der „Profit-Macherei“ dienen würden (Trending Topics berichtete).

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