Austrian Innovation Forum 2026: Erste Campus als Bühne für „Beyond Optimization“
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Am 6. und 7. Oktober 2026 findet das 16. Austrian Innovation Forum statt. Am Erste Campus in Wien versammeln sich rund 200 Innovationsverantwortliche. Unter dem Motto „Beyond Optimization“ diskutieren Führungskräfte aus Unternehmen, Forschung und Wissenschaft, welche Technologien und Ansätze Firmen brauchen, um in Zeiten tiefgreifender Umbrüche zukunftsfähig zu bleiben. Im Fokus stehen Quantentechnologien, AI und Physical AI, neue Geschäftsmodelle, Scaleup-Finanzierung und Design Thinking.
AI als Betriebssystem moderner Innovationsarbeit
„Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten enorme Fortschritte bei Effizienz und Optimierung gemacht. Jetzt geht es darum, den nächsten Schritt zu schaffen: neue Technologien wirklich zu nutzen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und Organisationen so aufzustellen, dass sie auch mit grundlegenden Veränderungen umgehen können. Genau dafür steht Beyond Optimization“, sagt Helmut Blocher, Initiator des Austrian Innovation Forum und Geschäftsführer von SUCCUS | Wirtschaftsforen.
Das Programm kreist um drei zentrale Fragen: Was macht Unternehmen stärker und anpassungsfähiger? Wie gelingt die Balance zwischen Stabilität und Veränderung? Und wie wird AI zum Betriebssystem moderner Innovationsarbeit? Den Auftakt macht Dietmar Dahmen mit seiner erstmals in Europa präsentierten Keynote „Innovation Beyond Maslow“. Einen Schwerpunkt bilden Quantentechnologien: Daniela Herrmann, Co-Founder und CEO von Dynex, zeigt, welche Innovationsräume quanten- und neuromorphe Technologien eröffnen. Richard Kueng von der Johannes Kepler Universität Linz gibt einen Überblick über Potenziale, Mythen und Anwendungsbereiche. Im RealTalk mit Katrin Heindl von ParityQC geht es um Quantum Sensing, Quantenkryptografie und Quantum Computing.
Welche Schlüsseltechnologien Österreich und Europa künftig besetzen sollten, diskutieren Brigitte Bach, Managing Director des AIT Austrian Institute of Technology, Alexander Liebl von ACP und Claus Zeppelzauer von ecoplus. Dass technologische Möglichkeiten allein keine Innovation garantieren, zieht sich als roter Faden durch das Programm. Unter „Beyond Optimization – Warum größere Innovationen meist nicht an Technologien scheitern“ diskutieren Führungskräfte von Evonik, Frequentis und Airbus über organisationale Voraussetzungen für Veränderung.
China-Speed trifft europäische Innovationslogik
Am zweiten Tag setzt Design-Thinking-Vordenker Michael Lewrick mit „Design Thinking Humanity“ einen Impuls, Innovation vom einzelnen Menschen zur Menschheit weiterzudenken. Kristin Harder von Changan Automobile und China-Experte Björn Ognibeni stellen europäische Innovationslogiken chinesischer Geschwindigkeit und Umsetzungskraft gegenüber. Die Gewinner der „Beyond Optimization“ Crowd in Motion Challenge verlassen die digitale Plattform und präsentieren auf der Hauptbühne.
Wie Innovation bei großen Infrastrukturvorhaben von der Idee in die Umsetzung kommt, diskutieren Vertreter von ASFINAG, Wiener Netze und Austrian Power Grid. Danach geht es um die Frage, wie der erste weltweite Standard die Entwicklung und den Marktzugang von AI-Lösungen unterstützen kann. Beteiligt sind TRUSTIFAI, das Bundeskanzleramt und eine Vertreterin des Conformity Assessment Boards der IEC.
Unternehmer Marcus Ihlenfeld berichtet über die Erfahrungen aus dem Aufbau von woom. Unter den teilnehmenden Unternehmen und Organisationen finden sich Airbus, Changan Automobile, STRABAG, OMV, Erste Bank, ÖBB, EVN, Wiener Linien, Austrian Power Grid, Frequentis, AIT Austrian Institute of Technology und TÜV AUSTRIA.

