Risikokapital

CorpLife: Wiener Plattform für Mitarbeiter-Benefits bekommt 430.000 Euro Investment

© CorpLife
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Es ist fast eine halbe Million Euro, die das Wiener Startup CorpLife rund um Geschäftsführer und Gründer Mario Nowak über das PrimeCrowd-Investoren-Netzwerk aufgestellt hat. Konkret investiert haben Patrick Pöschl (FinTech Austria), Johannes Cech (einer der ersten Geizhals-Mitarbeiter), Philipp Stampfer (Investment-Banker), Jens Wirsching (Ex-RBI) und Peter Kraus (Unternehmensberater) in die Online-Plattform, über die Unternehmen ihren Mitarbeitern Rabatte anbieten können.

Die Investoren bekommen für das Investment von 430.000 Euro zusammen 12,5 Prozent, bei einer Pre-Money-Bewertung von etwa 3,5 Millionen Euro. 2017 hat CorpLife einen Umsatz von knapp einer Million Euro erzielt, so Mario Nowak im Gespräch mit Trending Topics. „Für Österreich bräuchten wir kein Investment, aber für die Expansion in die Slowakei und Tschechien war das notwendig“, so Nowak.

Nowak war früher Director of Sales bei Groupon Austria, kennt das Online-Couponing-Geschäft also bestens. 2018 soll der Marktstart in Tschechien erfolgen, in Österreich und der Slowakei wird das Sales-Team aufgestockt. Investiert wird auch in den Ausbau des Entwickler-Teams, das unter anderem eine Endkunden-App produzieren wird.

Benefits für Mitarbeiter

„Wir bieten Unternehmen Plattformen an, die sie ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen können“, sagt Nowak. Auf diesen, nur für die Mitarbeiter zugänglichen Plattformen können Firmen mit Angeboten werben und Vergünstigungen anbieten – etwa Restaurants, Hotels oder Sportanbieter (z.B. Billa, Falkensteiner Hotels, El Gaucho, Holmes Place). Diese Angebote können dann Mitarbeiter von Unternehmen wie Erste Bank, Generali, Wiener Städtische, ÖBB oder Siemens in Anspruch nehmen. Laut Nowak sollen diese Firmen eine spannende Zielgruppe für die Werber sein, weil sie oft viele Mitarbeiter mit hohem Einkommen und entsprechend hoher Kaufkraft haben.

Dass CorpLife nun in die Slowakei und Tschechien und nicht etwa – wie viele andere Startups – nach Deutschland oder die Schweiz expandiert, hat einen guten Grund. Denn in den beiden Nachbarländern besteht eine ähnliche Gesetzeslage wie in Österreich, auch dort gibt es eine Betriebsratsumlage, die für die Regeneration der Arbeitskräfte eingesetzt wird. Da will CorpLife mit seinen Angeboten punkten.

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