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Dots, Muse, Grokbot: Was können die neuen KI-Agenten wirklich?

Trending Topics auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen.

Das Chatfenster hat bald ausgedient: Mit Dots hat OpenAI soeben seine Antwort auf Metas Muse und xAIs Grok Bots vorgestellt, einen KI-Agenten, der rund um die Uhr auf einem eigenen Cloud-Rechner läuft und sich von selbst meldet, etwa wenn man beim Versand einer E-Mail den falschen Anhang erwischt hat. Offiziell ist Dots, wie Muse und Siri AI, vorerst nicht in der EU verfügbar, über Business-Accounts kommt man aber trotzdem ran. Clemens Wasner hat ihn bereits getestet.

Was solche Agenten für die Büroarbeit bedeuten, weiß kaum jemand besser als Peter Allan, Managing Partner und Leiter der Technology Practice bei der Wiener Beratung accilium. Das Unternehmen entwickelt sich selbst in wöchentlichen Releases weiter, mit neuen Agents, Skills und Trainings, und hat seine Website zuletzt durch ein eigenes LLM mit Suchfeld ersetzt. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, mit ihm. Die Themen:

  • Dots im Praxistest: Was der Always-on-Agent von OpenAI schon kann, was ihm im Vergleich zu Muse und Grok Bot noch fehlt und warum er bald deutlich mehr kosten dürfte als die rund 170 Euro für das Pro-Abo.
  • Europa im Abseits: Warum Datenschutz, Digital Markets Act und AI Act die neuesten KI-Agenten vorerst von der EU fernhalten.
  • Die Zukunft der Büroarbeit: Warum Allan keine Angst um die Jobs hat, und warum Geschwindigkeit der größere Hebel ist als Effizienz, wenn aus zwei Monaten Arbeit zwei Tage werden.
  • Die Organisation als Produkt: Wie accilium im Programm aIQ jeden Freitag eine neue Version seiner selbst ausliefert, mit Pioneer-, Ninja- und All-Company-Track.
  • Beratung unter Druck: Warum Stundensätze als Abrechnung ausgedient haben, Commodity-Beratung unter Druck gerät und Spezialist:innen profitieren, während Mitbewerber:innen mit „günstiger durch KI“ werben.
  • Cloud oder eigener Keller: Warum für die meisten Unternehmen die europäische Data Boundary zählt, On-Premise-KI sich kaum rechnet und Nachttarife für Tokens kommen könnten.
  • Der neue Lock-in: Warum Unternehmen bei Modell und Harness flexibel bleiben, ihr Memory in offenen Standards selbst halten und auf Router statt auf Anbieter-SDKs setzen sollten.

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