AI meets Agriculture: Wenn KI aufs Feld kommt
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Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunftsmusik klang, wird zunehmend Realität auf den Feldern: Roboter arbeiten autonom auf dem Feld, Drohnen liefern präzise Aufnahmen aus der Luft und KI analysiert Bilddaten, um den gezielten Einsatz von Dünger und Bewässerung zu unterstützen. Die eigentliche Herausforderung für Unternehmen liegt dabei selten in der Idee, sondern auf dem Weg dorthin: Wer bringt eine KI-Lösung von der ersten Skizze bis zur marktfähigen Anwendung?
Genau diese Frage steht im Zentrum von AI meets Agriculture, einer Veranstaltung, die am 19. Oktober 2026 auf Schloss Weinzierl in Wieselburg stattfindet. Unter dem Motto “Von der Idee zum Produkt: Projekte, Partner und Perspektiven für KI-Projekte in der Praxis” bringt die HBLFA Francisco Josephinum gemeinsam mit AI Factory Austria (AI:AT), dem European Digital Innovation Hub AI5innovation und dem europäischen Testnetzwerk AgrifoodTEF Forscher:innen, Landwirt:innen und Unternehmer:innen an einen Tisch.
Drei Initiativen, ein gemeinsamer Weg
Der Grundgedanke hinter der Veranstaltung: Unternehmen, die robuste KI für den Einsatz in der Landwirtschaft entwickeln wollen, brauchen mehr als eine gute Idee. Sie benötigen Zugang zu Know-how, Recheninfrastruktur, Testmöglichkeiten unter realen Bedingungen und, nicht zuletzt, die richtigen Partner. Drei Initiativen bündeln dafür ihre Kompetenzen.
Die AI Factory Austria stellt branchenübergreifende KI-Expertise sowie Zugang zu leistungsfähiger Computing-Infrastruktur bereit. Der EDIH AI5innovation unterstützt Unternehmen unter anderem mit Test-before-Invest-Programmen, Trainings und dem Zugang zum europäischen Innovationsnetzwerk. AgrifoodTEF wiederum ermöglicht es, KI- und Robotiklösungen für die Land- und Lebensmittelwirtschaft unter realen bzw. realitätsnahen Bedingungen zu erproben und zu validieren.
Der Mehrwert für Unternehmer:innen liegt in der Vernetzung dieser Angebote: Statt selbst herauszufinden, welche Unterstützung für den nächsten Entwicklungsschritt passt, führen die Partner gezielt zu den passenden Kompetenzen, Ressourcen und Testinfrastrukturen.
Vom Podium aufs Feld
Das Programm verbindet Impulse aus Politik und Forschung mit handfesten Einblicken. Nach der Registrierung und einem Mittagsimbiss eröffnen Bundesminister Norbert Totschnig, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Doris Marquardt von der Generaldirektion CNECT der Europäischen Kommission sowie Martin Kerschbaumer vom Francisco Josephinum die Veranstaltung mit Keynotes.
Im Anschluss stellen Markus Stöhr (AI:AT), Franz Sümecz (TU Wien) und Marie Wenzlaff (Josephinum Research) die AI Factory Austria, den EDIH AI5innovation und AgrifoodTEF im Detail vor. Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Von der Forschung aufs Feld: Wie gelingt der Transfer von KI in die Praxis?“ bringt anschließend unterschiedliche Perspektiven zusammen, mit Henrike Hügelsberger (FFG), Michael Treiblmeier (Blickwinkel digital services) und der Landwirtin Anna Meusburger.
Nach einer Pause zum Netzwerken geht es hinaus aufs „Feld der Innovationen“ von Josephinum Research. Unter der Führung von Fabian Butzenlechner können Besucher:innen landwirtschaftliche Roboter, Drohnen und weitere KI-gestützte Technologien live im Einsatz erleben, bevor die Veranstaltung mit einem gemütlichen Ausklang endet. Durch den Nachmittag führt Heinrich Prankl vom Francisco Josephinum.
Wie aus KI-Ideen Produkte auf dem Hof werden
AI meets Agriculture richtet sich an alle, die KI-Projekte in der Landwirtschaft vorantreiben wollen, von Startup-Gründer:innen über etablierte Unternehmen bis zu Forschungseinrichtungen. Wer Kontakte zu Fördergeber:innen, Testinfrastrukturen und potenziellen Partnern sucht, bekommt an diesem Nachmittag einen kompakten Überblick darüber, wie aus einer KI-Idee tatsächlich ein einsatzfähiges Produkt für den Hof oder das Feld werden kann.
Die Veranstaltung findet von 12:00 bis 18:00 Uhr auf Schloss Weinzierl (Schloss Weinzierl 1, 3250 Wieselburg) statt. Tickets und weitere Informationen finden sich hier.
