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Female Founders: Sommer-Bootcamp soll mehr Frauen in die Startup-Szene holen

Tanja Sternbauer, Nina Wöss und Lisa Fassl. © Female Founders
Tanja Sternbauer, Nina Wöss und Lisa Fassl. © Female Founders

Zehn Wochen und zehn Teams: Das sind die Eckpunkte des neuen Female Founders Bootcamp, das im Juli und August insgesamt 20 angehenden Gründerinnen die Chance geben will, sich von Experten coachen zu lassen. Die Macherinnen Tanja Sternbauer (Startup Live), Nina Wöss (von Speedinvest) und Lisa-Marie Fassl (von Austrian Angels Investors Association) haben sich für das Programm unter anderem Elisabeth Hakel (SPÖ), Maria Bauernfried (Kellys), Philipp Kinsky (Herbst Kinsky) oder Floor Drees (Stektor5) mit an Bord geholt, um die Teams entsprechend beraten zu können. Bewerben kann man sich ab sofort hier. Die Initiative  ist übrigens ein Jahr alt.

Das zehnwöchige Programm besteht aus mindestens einem Workshop pro Woche und mündet am Ende in einen Demo Day, an dem alle Projekte der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden. „Anmelden können sich Teams, die sich in der ‚idea stage‘ befinden, also jene, die ein erstes skalierbares Businessmodell entwickelt haben und kurz vor der Umsetzung stehen oder soeben damit begonnen haben“, so Sternbauer. „Außerdem ist die Voraussetzung ein akademischer Background: Studierende, Alumni oder wissenschaftliche MitarbeiterInnen, bei denen mindestens ein Co-Founder weiblich ist.“

Zu wenige Frauen in der Startup-Szene

Bereits diese Woche hat Microsoft-Österreich-Chefin Dorothee Ritz in einem Gastkommentar auf Trending Topics gefordert, dass „mehr Mädchen in digitale Berufe“ geholt werden müssten. „Es gibt noch immer zu wenig Frauen in der IT. Für den Wirtschaftsstandort Österreich ist das fatal, denn wir können es uns nicht mehr leisten, auf 50 Prozent der Talente zu verzichten“, so Ritz.

Studien zeigen, dass der Anteil der Gründerinnen in Österreich sehr klein ist. Dem European Startup Monitor zufolge ist die Zahl der weiblichen Startup-Founderinnen von 2015 auf 2016 gar von 15,5 auf 7,1 Prozent gesunken. Im EU-Schnitt liegt der Frauenanteil bei 14,8 Prozent.

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