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Impact Hub Vienna: Startup-Zentrum baut Räumlichkeiten aus, um Platz für größere Jungfirmen zu schaffen

Im Impact Hub Vienna. © Ana Barros
Im Impact Hub Vienna. © Ana Barros

Viel Bewegung in der Wiener Coworking-Szene: Während der sektor5 Ende November zusperren muss (Trending Topics berichtete) und der Startup-Hub weXelerate morgen, Freitag, seine große Eröffnungs-Party feiert, gibt es Neuigkeiten aus dem Wiener Impact Hub. Der auf Social Entrepreneurs und Impact-Startups fokussierte Coworking Space baut seine Räumlichkeiten in der Wiener Lindengasse aus. Zu den bisher rund 1.200 Quadratmetern auf zwei Etagen kommt jetzt ein dritter Stock mit zusätzlichen 400 Quadratmetern dazu.

„Die hohe Nachfrage nach Unterstützung und Vernetzung hat uns zusätzlich motiviert diese dritte Ebene zu entwickeln“, sagt Geschäftsführer Matthias Reisinger. In Summe könne man den rund 500 Mitgliedern nun 1.600 Quadratmeter bieten. Der dritte Stock unterscheidet sich allerdings von den bisherigen Räumlichkeiten.

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Denn jetzt können neben kleineren Büroräumlichkeiten auch größere Einheiten gebucht werden. Das soll Startups im Impact Hub halten, die bereits etwas größer sind und verhindern, dass diese weiterziehen und sich eigene Büros suchen. „Wir wollen unseren Mitgliedern auch nach ihrer ersten Wachstumsphase Möglichkeiten bieten, räumlich und damit aktiv in ihrer Arbeit Teil der Community des Impact Hub zu bleiben“, so Reisinger.

Der neue Stock im Impact Hub. © Impact Hub
Der neue Stock im Impact Hub. © Impact Hub

Whatchado-Gründer zieht ein

Die neue Etage hat auch gleich neue Mieter angezogen. Neben „Whatchado“-Gründer Ali Mahlodji haben auch das Roboter-Startup „Humanizing Technologies“ und die beiden Early-Stage-Startups WisR und Mosaik Büros bezogen. Generell will man im Impact Hub weiterhin vor allem Social Entrepreneurs aufnehmen, die sich mit Themen wie Armutsbekämpfung, Gesundheitsvorsorge, Migration und Integration, sauberes Trinkwasser oder Erneuerbare Energien beschäftigen.

Gestartet wurde der Impact Hub im Jahr 2010. Seither wurden rund 300 Unternehmen inkubiert, gezählt werden heute mehr als 500 Mitglieder. Diese zahlen in unterschiedlichen Paketen (von Tagestickets bis hin zu festen Arbeitsplätzen) für den Zugang zu den Büroflächen sowie den Veranstaltungen, Meetings und den Netzwerken. Außerdem kooperiert der Impact Hub immer wieder mit Unternehmen im Startup-Bereich – zuletzt etwa mit der Uniqa (Trending Topics berichtete) oder Deloitte (Trending Topics berichtete). Außerdem wurde vor Ort vor kurzem der Social Impact Award verliehen (Trending Topics berichtete).

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