Exit

Marco Vitula verkauft Online-Versandapotheke Vamida an Pharmosan

Thomas Mittelbach (links) übernimmt Vamida von Marco Vitula © Stephan Rauch
Thomas Mittelbach (links) übernimmt Vamida von Marco Vitula © Stephan Rauch

Im Jahr 2012 ging die in Wien beheimatete Online-Versandapotheke Vamida an den Start. Etwa zehn Jahre nach der Gründung hat es das Unternehmen nun zum Exit geschafft. Marco Vitula, der Mitgründer und Geschäftsführer von Vamida, verkauft die Firma an den Familienunternehmer und Pharmosan-Geschäftsführer Thomas Mittelbach. Letzterer soll nun auch alle Aufgaben von Vitula übernehmen, während die Online-Apotheke ein vollständiger Teil der ebenfalls in Wien sitzenden Pharmosan-Handelsgesellschaft wird.

Online-Apotheke Vamida übernimmt Mitbewerber Apobag und holt zusätzliches Investment

„Radikaler Umbruch“ auf Apothekenmarkt

„Mit Thomas Mittelbach und seinem Unternehmen Pharmosan zieht eine traditionelle österreichische Apothekerfamilie mit jahrzehntelanger Erfahrung im Pharma-Großhandel in die Geschäftsführung von Vamida ein. Das ist die ideale Basis für das weitere Wachstum in einem Markt, der sich in einem radikalen Umbruch befindet und mehr denn je Chancen für eine Versandapotheke bietet“, sagt Marco Vitula.

Die Versandapotheken und insbesondere Vamida haben nach Angaben des Unternehmens durch die Coronakrise stark profitiert. Mittlerweile zählt die Firma rund 250.000 Kund:innen. Diese kaufen regelmäßig statt in der klassischen Apotheke im Webshop der Versandapotheke ein. Konsument:innen können dort aus über 9.000 Produkten wählen – darunter klassische OTC-Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel, aber auch Apothekenkosmetik. „Ich möchte mich an dieser Stelle für die hervorragende Arbeit von Marco Vitula bedanken, von dem ich ein bestens geführtes Unternehmen übernehme“, so Käufer Thomas Mittelbach.

Vamida: Online-Apotheke hat mit Mitgründer Marco Vitula einen neuen Geschäftsführer

Vamida hat sich in Corona-Krise bewährt

Vor vier Jahren hatte Vitula die Rolle als Geschäftsführer übernommen (Trending Topics berichtete). „Diese Jahre waren durch zahlreiche Veränderungen geprägt. Seit Ausbruch der Pandemie haben wir gesehen, dass das Bestellverhalten innerhalb kürzester Zeit sehr stark variieren kann. Insgesamt konnten wir uns die vergangenen Jahre mit unserem Sortiment gegen eine starke internationale Konkurrenz sehr gut behaupten. Das belegt unsere Umsatzverdoppelung in nur drei Jahren“, resümiert Vitula.

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