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„Next Generation AI“: Schüler:innen präsentieren KI-Projekte in AI Factory

Next Generation AI in der AI Factory © AI Factory Austria AI:AT/APA - Austria Presse Agentur -Fotoservice/Arman Rastegar
Next Generation AI in der AI Factory © AI Factory Austria AI:AT/APA - Austria Presse Agentur -Fotoservice/Arman Rastegar

Am Montag brachte das Event „Next Generation AI“ rund 90 Schüler:innen mit KI-Expert:innen, Startups und Förderstellen in der AI Factory Austria AI:AT zusammen. Im Mittelpunkt standen Sieger:innen und Projektteams des Bundeswettbewerbs für Künstliche Intelligenz (BWKI) der vergangenen Jahre sowie Klassen der „KI-Schulen des Jahres“. Mit dabei war auch Bundesminister Peter Hanke, der über die Wichtigkeit der Vision der jungen Talente sprach.

Bundesminister Peter Hanke in der AI Factory © AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Bundesminister Peter Hanke in der AI Factory © AI Factory Austria AI:AT/APA – Austria Presse Agentur -Fotoservice/Arman Rastegar

Projekte als „Keimzelle“ für AI-Entwicklung

„Der BWKI und die KI-Schulen des Jahres sind breit aufgestellte Zukunftsprojekte. AI ist heute nicht mehr wegzudenken. Um hier mitzuhalten, müssen wir mutig sein und Ideen finden, um mit AI unsere Lebensqualität zu verbessern. Dafür ist die Möglichkeit wichtig, sich zu vernetzen und untereinander auszutauschen. AI ist von großer Bedeutung für unsere Wettbewerbsfähigkeit sowie für die Entwicklung im wirtschaftlichen und im gesellschaftlichen Bereich. Die heute präsentierten Projekte sind eine wichtige Keimzelle für diese Entwicklung“, so Peter Hanke am Montag.

Hanke verwies auf die ambitionierte Industriestrategie der Bundesregierung: „Die Bundesregierung hat eine Industriestrategie beschlossen, die vorsieht, dass Österreich bis 2035 zu den zehn weltweit wirtschaftlich wichtigsten Ländern gehört. Das ist nur möglich, wenn sich viele Gruppen von Menschen, die an das Morgen der Technologie glauben, zusammenschließen.“

BWKI begeistert junge Menschen für AI

Die Schüler:innen präsentierten eine Vielfalt von Projekten. Diese beschäftigten sich unter anderem mit Deepfake-Erkennung, politischer Transparenz, Prozessanalyse, Cybersecurity und Compliance.

Der BWKI ist ein Schüler:innenwettbewerb, der junge Menschen für AI begeistert und sie dabei unterstützt, eigene Projekte zu entwickeln. Der Wettbewerb wird in Österreich von der Austrian Society for Artificial Intelligence (ASAI) umgesetzt und vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur unterstützt.

2025 fand der Wettbewerb bereits zum fünften Mal statt: Jährlich nehmen über 100 registrierte Teilnehmer:innen teil, 2025 erreichten sieben Teams das Finale und vier Projekte wurden prämiert. Zum Angebot gehören ein Online-KI-Kurs, der Projektwettbewerb sowie die Auszeichnung „KI-Schule des Jahres“ und der Sonderpreis AI for Green.

© AIT Austrian Institute of Technology GmbH
.© AI Factory Austria AI:AT/APA – Austria Presse Agentur -Fotoservice/Arman Rastegar

Von Gebärdensprache bis Compliance: Sieben Projekte im Detail

Diese Projekte aus dem BWKI der vergangenen Jahre haben die jungen Talente am Montag in der AI Factory präsentiert:

GestIQus: Das Projekt hat es sich zum Ziel gemacht, die Bedienung eines Smartphones mit Hilfe von Gebärdensprache möglich zu machen, indem man Fingerpositionen in Zeichen übersetzt. Das soll die Inklusivität fördern.

Autominds und Faker: Leander Klinger stellte am Montag gleich zwei Projekte vor. Autominds soll die Technologie der autonomen Fahrzeuge, die in den USA immer mehr auf dem Vormarsch ist, an die Straßen Europas anpassen. Der Fokus liegt dabei vor allem darauf, einen Datensatz für die hiesigen Straßenschilder und Verkehrssituationen zu erstellen. Das Projekt Faker konzentriert sich vor allem auf die Erkennung von Deepfakes.

ProcessAeye: Dieses Projekt konzentriert sich auf die Erstellung von Bilderstellung in Echtzeit. Durch eine Kombination aus klassischen Algorithmen und Deep Learning-Modellen soll es möglich sein, Bilder mit einem besonders hohen Detailgrad zu erstellen. .

Somes: Das Projekt Somes will für mehr Transparenz in der heimischen Politik sorgen. Eine Open-Source-Plattform soll Primärquellen aus dem Nationalrat wie Reden oder Gesetzestexte automatisiert verständlich und zugänglich machen.

MedCodeAssist: Ziel dieses Projekts ist es, die Dokumentationspflicht für Ärzt:innen zu vereinfachen. Eine AI soll Inhalte analysieren und so Fehler bei der Dokumentation vermeiden.

Gomply: Das Projekt Gomply soll den Vorgang der Compliance in Unternehmen vereinfachen. Beispielsweise soll es möglich sein, Meeting-Protokolle automatisiert zu analysieren, um zu überprüfen, ob alle Guidelines eingehalten werden. Diese Lösung kommt bereits bei der Raiffeisen Bank zum Einsatz.

WSA Global Congress: Zwei österreichische Siegerprojekte auf der Bühne in Wien

Die AI Factory Austria AI:AT beteiligt sich als marktneutraler, unabhängiger Zugangspunkt für anspruchsvolle KI-Vorhaben. AI:AT stellt Räume und Austauschformate bereit und bringt Schüler:innen mit Co-Worker:innen, Startups, Expert:innen und Förderorganisationen zusammen. Der Nachmittag bot Workshops zu EU AI Act und Technologiesouveränität, Speed-Dating-Formate sowie Inputs zu Gründung, Förderung und Patenten.

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