Sandbar: Wearables-Startup sammelt 23 Millionen Dollar für KI-Ring
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Das Wearables-Startup Sandbar hat 23 Millionen Dollar in einer Series-A-Finanzierungsrunde eingesammelt. Die Runde führten Adjacent und Kindred Ventures an. Das Startup wurde von den ehemaligen Meta-Mitarbeitern Mina Fahmi und Kirak Hong gegründet und erregte vergangenes Jahr Aufmerksamkeit mit seinem Wearable, dem Stream-Ring. Der Smart Ring konzentriert sich auf KI-gestützte Notizen – ähnlich wie Produkte von Plaud oder Omi – und nicht auf Health-Tracking wie Ouras Geräte.
Der Ring verfügt über ein Mikrofon, das standardmäßig deaktiviert ist, aber über ein flaches, berührungsempfindliches Panel an der Oberseite aktiviert werden kann. User halten das Touch-Panel gedrückt, um Notizen aufzuzeichnen, mit einem KI-Assistenten in der begleitenden Smartphone-App zu chatten und Mediensteuerungen wie Play, Pause, Track-Wechsel und Lautstärkeregelung zu nutzen. Das Mikrofon des Rings ist auf kurze Distanz ausgelegt – Nutzer:innen müssen die Hand zum Gesicht heben, um Notizen aufzunehmen.
Vom Stealth-Modus zur Marktreife
Co-Founder Fahmi, der zuvor bei Startups wie CTRL-Labs und Magic Leap arbeitete, erklärt, dass Sandbar über zwei Jahre am Ring gearbeitet hat, bevor das Unternehmen vergangenes Jahr nach einer Testphase mit Early Adopters aus dem Stealth-Modus kam. „Die Reaktion war viel wärmer als wir erwartet haben, was wirklich ermutigend und bedeutungsvoll ist“, sagte Fahmi gegenüber TechCrunch.
Das Startup verzeichnet vielversprechende Nutzerzahlen: Die erste Charge an Vorbestellungen für den Ring war vergangenes Jahr ausverkauft, was Sandbar dazu veranlasste, eine zweite Charge zu öffnen. Der Preis liegt bei 249 bis 299 Dollar. Einige User sollen den Ring über 50 Mal täglich für Aufgaben wie die Planung von Präsentationen, Reisen oder Mahlzeiten verwenden.
Das Startup plant, den Smart Ring im Sommer auszuliefern. Sandbar konzentriert sich darauf, die App-Erfahrung zu verfeinern und zu erweitern, was User mit ihren aufgezeichneten Notizen machen können. Das Unternehmen arbeitet an einer Web-Plattform, verbessert das User Interface und reduziert die Latenz der Modellantworten. Langfristig will das Jungunternehmen agentische Workflows ermöglichen, damit Nutzer:innen auf Basis ihrer Notizen Aktionen ausführen können.
Wachsender Markt für AI-Notizen-Hardware
Die Kategorie der Hardware-Geräte für Notizen wächst. Unternehmen wie Plaud produzieren Geräte, die Notizen für Meetings aufzeichnen können, und Pebble will dieses Jahr einen günstigen 75-Dollar-Ring ausliefern. Startups wie Taya verfolgen einen Premium-Ansatz, indem sie ihre Produkte als Schmuck designen, um eine breitere Nutzerbasis anzusprechen.
Sandbar hat im vergangenen November bereits 13 Millionen Dollar von True Ventures eingesammelt. Das Unternehmen hat bis dato insgesamt 36 Millionen Dollar an Finanzierung erhalten. Das Team besteht derzeit aus 15 Mitarbeitenden, die zuvor bei Unternehmen wie Amazon, Fitbit, Equinox, Google und Apple arbeiteten. Mit der neuen Finanzierung plant Sandbar, seine Software-Teams zu auf das Doppelte auszubauen und Marketing-Personal einzustellen.
