Startup

Wonnda: Tiroler Gründer launcht Sourcing-Marktplatz für D2C-Brands in Berlin

Oliver Allmoslechner und Martin Ditzel, die Gründer von Wonnda © Wonnda
Oliver Allmoslechner und Martin Ditzel, die Gründer von Wonnda © Wonnda

Pandemiebedingte Disruptionen in der globalen Supply Chain wirken sich stark auf das Geschäft von Direct-To-Consumer-Brands (D2C ) aus. Das Sourcing von Produkten “Made in Europe” erfährt deshalb erhöhte Nachfrage. “Was allerdings fehlt, ist die digitale Infrastruktur, um die eigene Produktlinie, von der Idee bis zum Fulfillment an den Endkunden, auf den Markt zu bringen”, erklärt der aus Kitzbühel stammende Oliver Allmoslechner. Um dieses Problem zu lösen, hat Allmoslechner die Berliner Jungfirma Wonnda mitgegründet.

Ohana: Kinderschutz-App erhält zum Start Kapital von Runtastic-Gründern

Wonnda will Sourcing-Prozess vereinfachen

Wonnda ermöglicht es nach eigenen Angaben aufstrebenden D2C-Brands und Influencern, ihren nächsten Bestseller über eine digitale Plattform auf den Markt zu bringen. Erst im vergangenen Jänner ging das Jungunternehmen an den Start, nun folgt der Launch des Sourcing-Marktplatzes. Zum Start seien über 900 Produkte von europäischen Herstellern verfügbar. Ziel ist es, das „Operating System“ für die nächste Generation an Consumer Brands zu werden.

„Als ich vor einigen Jahren meinen Vater, der als Optiker in Kitzbühel tätig ist, dabei unterstützt habe, seine Eigenmarke zu launchen, habe ich den mühseligen Sourcing-Prozess am eigenen Leib erfahren“, erinnert sich Allmoslechner an die Ideengebung zurück. „Mit Wonnda entwickeln wir ein digitales Tool, das alle Projektbeteiligte auf eine zentrale Plattform bringt und somit Prozesse transparenter, schneller und effizienter gestaltet. Darüber hinaus können Brands mühelos ihr Produktsortiment erweitern.“

Froots: 2,5 Millionen Euro für die Wiener Antithese zu Robinhood

Kooperationen mit jungen Brands und Influencern

Mit über 100 europäischen Lohnherstellern in verschiedenen Produktkategorien öffnet sich Wonnda in der “Public Beta” nun auch für Neukund:innen. Ein knappes Dutzend Projekte wurden laut dem Startup bereits über den Marktplatz abgewickelt. Im ersten Schritt fokussiert sich Wonnda auf die Erstellung von Private- und White Label Produkten. Dabei arbeitet man vor allem mit jungen Marken aus dem E-Commerce-Segment sowie Influencern zusammen.

„61 Prozent der Generationen Z & Y haben bereits einmal ein Produkt gekauft, das von einem Content Creator ihres Vertrauens beworben wurde. Das zeigt klar die Relevanz von Social Commerce und wohin sich das Konsumverhalten einer kauffreudigen Generation bewegt“, kommentiert Co-Founder Martin Ditzel eine von Wonnda durchgeführte Befragung zum Thema “Direct-to-consumer Brands.“ „Mit Wonnda bauen wir das Backend, um es den Marken von Morgen zu ermöglichen, Produkte komplett digital zu sourcen und zu launchen“, ergänzt Oliver Allmoslechner.

Werbung
Werbung
Werbung

Specials unserer Partner

Jobs

Die besten Artikel in unserem Netzwerk

Deep Dives

Podcast: Mit den smartesten Köpfen im Gespräch

Der Podcast von Trending Topics und Tech & Nature

Investment-Tracker 2022

Alle Finanzierungsrunden (€ 1 Mio. +) in österreichische Startups und Scale-ups
Burning Money. © Jp Valery on Unsplash

Megatrend Inflation

Die Geldentwertung & die Mittel dagegen

Europe's Top Unicorn Investments 2022

The full list of companies that reached a valuation of € 1B+ this year
© Behnam Norouzi on Unsplash

Crypto Investment Tracker 2022

The biggest deals in the industry, ranked by Trending Topics

NFTs

Der Boom, das Business & die Blase

Digitale Identität

Der große Themenschwerpunkt zur (de-)zentralen Zukunftstechnologie
ThisisEngineering RAEng on Unsplash

Technology explained

Powered by PwC
Die Finalisten des i2b-Wettbewerbs auf der Bühne des Erste Campus. © Trending Topics

i2b Businessplan-Initiative

Österreichs größter Businessplan-Wettbewerb

Weiterlesen