fiskaly ernennt David Feichter zum neuen Co-CEO
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Das Wiener Fintech-Scale-up fiskaly hat David Feichter zum Co-CEO ernannt. Er teilt sich die Position mit Gründer Johannes Ferner und soll das Jungunternehmen durch die nächste Wachstumsphase führen. fiskaly ist im Jahresvergleich um 60 Prozent gewachsen und hat dabei profitabel skaliert. Feichter übernimmt den operativen Betrieb und die Skalierung der Organisation, während sich Ferner auf internationale Partnerschaften, Akquisitionen und externe Repräsentation konzentriert.
fiskaly bleibt im Bereich M&A aktiv und baut auf seiner bisherigen Akquisitionsbilanz auf. Zuletzt hat die Jungfirma die Deutsche Fiskal GmbH, eine Tochtergesellschaft der GK Software SE, sowie Infrasec Sweden AB übernommen, einen cloudbasierten Anbieter für Fiskalisierung. Das Jungunternehmen positioniert sich damit, um schnell zu handeln, sobald sich in Europa die richtigen Gelegenheiten bieten.
Orderbird-Veteran mit 20 Jahren POS-Erfahrung
Feichter bringt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich POS und FinTech in Europa und den USA mit. Er war zuvor CEO von orderbird (interessanterweise fiskalys erstem Kunden) und durchlief die Hochwachstumsphase bei Clover.
„fiskaly hat sich eine starke Position im Bereich Transaction Compliance erarbeitet und das Ausmaß der Marktchance aufgezeigt. Unser Ziel ist es, diese Führungsposition weiter auszubauen und zu definieren, wohin sich die Kategorie als Nächstes entwickelt“, erklärt Feichter.
Strategische Entscheidung für geteilte Führung
Das Co-CEO-Modell markiert die nächste Stufe der Unternehmensführung von fiskaly. Ferner betont die strategische Dimension der Entscheidung: „Sich die Rolle des CEO zu teilen, ist eine strategische Entscheidung, die es uns ermöglicht, unsere sich ergänzenden Stärken optimal zu nutzen und das Wachstum fokussierter und strukturierter zu beschleunigen. Das ist ein Erfolg, auf den ich besonders stolz bin – ein Beweis dafür, dass in Österreich gemachtes Wachstum nach wie vor möglich ist.“
fiskaly beschäftigt über 150 Mitarbeitende und ist in acht Ländern aktiv: Deutschland, Italien, Schweden, Spanien, Portugal, Frankreich, Belgien und Österreich. Das Jungunternehmen zählt europaweit 1.900 B2B-Kunden, stellt die Technologie hinter über einer Million POS-Systemen bereit und ist die führende Lösung in Deutschland.
Das Scale-up wurde 2019 in Wien von Johannes Ferner, Simon Tragatschnig und Patrick Gaubatz gegründet und finanzierte sich bis Mitte 2024 größtenteils selbst. Dann investierte Verdane, die auf technologiegestützte Unternehmen spezialisierte europäische Growth-Equity-Firma, in das Scale-up. Seitdem hat fiskaly sein Wachstum durch die Akquisitionen weiter beschleunigt.

