Kiddy Clip: Dieses Startup aus Niederösterreich macht Schluss mit rutschenden Kinderhosen
Rutschende Babyjeans und zu große Kinderhosen sind für viele Eltern ein ständiges Ärgernis. Oftmals enden die zu weiten Kleidungsstücke als Stolperfallen für die Kleinen beim Krabbeln, Spielen oder Laufen. Genau für dieses alltägliche Problem hat das Start-up Kiddy Clip aus Niederösterreich eine Lösung entwickelt und präsentiert diese nun in der fünften Folge der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“.
Aus der Not heraus erfunden
Hinter Kiddy Clip steht die Gründerin Steffi, die das Produkt aus eigener familiärer Betroffenheit heraus ins Leben gerufen hat. Als ihre Tochter eineinhalb Jahre alt war, war sie ständig damit beschäftigt, deren Hosen zurechtzuzupfen, damit das Kind nicht stolpert. Da viele Leggings keine Gürtelschlaufen besitzen und Notlösungen mit Haargummis auf Dauer mühsam waren, beschloss sie, selbst aktiv zu werden. Zusammen mit Daniel und Nicolas begann sie an einer Lösung zu tüfteln. Daniel fertigte die ersten Prototypen und Chargen im 3D-Druck an. „Ich hatte nie vor, irgendwas zu erfinden – ich wollte einfach ein nerviges Problem lösen“, fasst die Gründerin die Entstehung zusammen.
Ein Clip, der Hosen mitwachsen lässt
Das Ergebnis dieses Tüftelns ist der Kiddy Clip, ein in Österreich entwickelter, kindersicherer Hosenbund-Clip. Er fungiert als praktischer Alltagshelfer, der sich einfach am Hosenbund anbringen lässt und das Kleidungsstück passgenau macht. Dadurch sollen rutschende Hosen die Kinder nicht mehr beim Spielen stören oder zur Gefahr werden.
Gleichzeitig bedient das Start-up einen klaren Nachhaltigkeitsaspekt. Da sich zu große Hosen mit dem Clip individuell anpassen lassen, wachsen die Kleidungsstücke mit den Kindern mit. So können Eltern und Kinder die Lieblingshosen deutlich länger nutzen.
Skalierbarkeit als entscheidender Faktor
Die Erfindung aus Niederösterreich setzt bei einem klaren Konsumentenbedürfnis an. Die eigentliche Hürde für ein Investment liegt bei Produkten dieser Art jedoch im Aufbau eines profitablen Vertriebsnetzwerks. Im Studio geht es für die Gründer nun darum, die Investor:innen von der wirtschaftlichen Tragfähigkeit zu überzeugen und darzulegen, wie aus einem einfachen Plastik-Clip ein international skalierbares Geschäftsmodell werden kann.