NGEN baut in Oberösterreich eine der größten Energiespeicheranlagen Europas
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In Oberösterreich entsteht eine der größten Energiespeicheranlagen Europas. Die NGEN Austria GmbH hat mit dem offiziellen Spatenstich den Bau gestartet – die Anlage soll bereits 2026 in Betrieb gehen. Das Projekt soll einen Meilenstein für die Integration erneuerbarer Energie ins Stromnetz setzen und Oberösterreich als zentrale Drehscheibe im europäischen Energiesystem positionieren.
„Wir errichten Österreichs größte systemdienliche Energiespeicheranlage und eine der größten in Europa“, betonte Matija Dolinar, CCO der NGEN-Gruppe, beim Spatenstich in Pischelsdorf. Oberösterreich liegt als Schnittstelle zu Deutschland strategisch günstig. „Gerade hier braucht es leistungsfähige Speicherlösungen, um die Energiewende effizient voranzutreiben“, so Dolinar weiter. Die Anlage soll Schwankungen aus Wind- und Solarenergie ausgleichen und die Netzstabilität langfristig sichern.
Am Spatenstich nahmen neben Dr. Dejan Paravan, Co-CEO der NGEN-Gruppe, Matija Dolinar, CCO der NGEN-Gruppe und Andreas Ljuba, Country Manager der NGEN Austria, auch der Landtagsabgeordnete Klaus Mühlbacher und Bürgermeister Gerhard Höflmaier teil.
Drittes NGEN-Projekt in Österreich
NGEN entwickelt das Projekt seit 2023. „Mit dem heutigen Spatenstich realisieren wir nun nach Arnoldstein (Kärnten) und Fürstenfeld (Steiermark) in Wagenham (Ortsteil von Pischelsdorf) ein weiteres bedeutendes Projekt in Österreich“, so Country Manager Andreas Ljuba. Co-CEO Dr. Dejan Paravan unterstrich die strategische Bedeutung: „Die Mission von NGEN ist es, den Übergang zu einem sauberen, dezentralisierten und widerstandsfähigen Energiesystem durch innovative intelligente Energielösungen voranzutreiben. Das Projekt in Wagenham ist ein wichtiger Beweis für die Umsetzung unserer Mission in die Praxis.“
Für die Gemeinde Pischelsdorf am Engelbach stellt das Projekt einen wichtigen Zukunftsschritt dar. Bürgermeister Gerhard Höflmaier sieht darin ein Signal für Innovation und regionale Entwicklung: „Die Entscheidung, eine derart bedeutende Energiespeicheranlage in Wagenham zu errichten, zeigt, dass unsere Region ein attraktiver Standort für Zukunftstechnologien ist. Gleichzeitig leisten wir damit einen konkreten Beitrag zur Energiewende.“
„Zentraler Baustein“ für Netzstabilität
Die Anlage soll noch in diesem Jahr eine zentrale Rolle im regionalen Energiesystem übernehmen. Durch die Speicherung und flexible Bereitstellung von Energie gleicht sie Schwankungen aus erneuerbaren Quellen aus. „Die Energiewende braucht aus meiner Sicht drei Dinge: erneuerbare Erzeugung, leistungsfähige Netze und Speicher“, so Klaus Mühlbacher, Bereichssprecher für Klimaschutz & Umwelt im oberösterreichischen Landtag.
Mit dem Batteriespeicherkraftwerk in Wagenham entsteht laut Mühlbacher ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt. „Solche netzdienlichen Speicher sind ein zentraler Baustein, um erneuerbare Energie effizient zu nutzen, das Stromnetz zu stabilisieren und die Versorgungssicherheit weiter zu stärken“, so der Landtagsabgeordnete. Oberösterreich zeige damit, dass es beim Ausbau moderner Energietechnologien vorangeht.
Europäischer Player für intelligente Energiesysteme
Die NGEN Austria GmbH ist ein österreichisches Unternehmen mit Sitz in Klagenfurt am Wörthersee. Es ist Teil der NGEN Group, einem international tätigen Energieunternehmen mit Sitz in Slowenien, das sich auf Batteriespeicher, smarte Energiemanagementsysteme und digitale Netzlösungen spezialisiert.
Im Kern entwickelt und betreibt NGEN große netzdienliche Batteriespeicher, die überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne speichern und bei Bedarf wieder ins Stromnetz einspeisen. Dabei kommen eigene Softwarelösungen zum Einsatz, die Energieflüsse automatisiert steuern, Lastspitzen reduzieren und Flexibilitätskapazitäten am Energiemarkt vermarkten.
Darüber hinaus bietet die NGEN Group Full‑Service-Lösungen von der Planung über den Bau bis zum Betrieb der Anlagen. Das Unternehmen ist in neben Österreich in mehreren europäischen Ländern wie Deutschland, Polen und dem Baltikum aktiv.
