Wispr: KI-Diktat-Startup erhält 280 Millionen Dollar
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Wispr, ein US-Startup, das für sein KI-Diktat-Tool bekannt ist, hat laut TechCrunch in einer von Menlo Ventures angeführten Series B-Finanzierungsrunde 280 Millionen Dollar eingesammelt. Die Bewertung der Jungfirma ist damit auf zwei Milliarden Dollar gestiegen. Das frische Kapital soll es Wispr ermöglichen, seine Präsenz auszubauen. Gleichzeitig hat Wispr ein neues Tool zur Notizenerstellung veröffentlicht, mit dem man neue Bereiche wie beispielsweise Meetings erschließen kann.
Neue Finanzierungsrunde in nur zehn Monaten
Bis heute hat Wispr insgesamt 361 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt. Die letzte Finanzierungsrunde liegt weniger als 10 Monate zurück. Das neue Kapital kommt zu einer Zeit, in der der Wettbewerb im Bereich der Diktat-Apps durch Anbieter wie Willow, Monolouge, Aqua und Superwhisper zunimmt.
Bestehende Investoren, darunter Notable Capital, NEA, Neo Ventures, 8VC und MVP Ventures, haben ihre Beteiligungen in der aktuellen Finanzierungsrunde aufgestockt. Das Unicorn gewann zudem neue Investoren wie Acrew, Forerunner, Goodwater, Peak XV, Together Fund und PLUS Capital hinzu.
Wispr will Fehlerquote massiv senken
Neben der Bekanntgabe der Finanzierung kündigte Wispr die Einführung eines neuen Modells zur Verbesserung der Sprachverstehungsqualität an. In den letzten Wochen hatten sich mehrere Nutzer:innen über einen Qualitätsrückgang bei den Diktatergebnissen von Wispr Flow beschwert. Ein neues Modell namens „Canto“ soll die Fehlerquote von 30 Prozent auf unter 10 Prozent senken.
Seit vergangenem November hat die Jungfirma seine Diktat-App für Android veröffentlicht. Außerdem hat sie ihre Markteinführungsteams in Regionen wie Indien und Großbritannien ausgebaut. Das Unicorn tritt mit seinem Tool zur Protokollierung von Besprechungen gegen andere Anbieter in diesem Bereich wie Granola, Fireflies und Read AI an. Zwar kann das Protokollierungstool von Wispr Zusammenfassungen und Aktionspunkte anzeigen, doch besteht noch Spielraum für die Integration mit anderen Tools, um Aktualisierungen vorzunehmen oder Dokumente oder E-Mail-Entwürfe zu erstellen.
Im vergangenen Monat kündigte das Startup die Gründung von „Wispr Interface Labs“ unter der Leitung von Ariya Rastrow an, die in den Anfängen von Amazon Alexa an der Entwicklung mitgewirkt hatte. Mit diesem Labor will man neue Schnittstellen für die Mensch-Computer-Interaktion erforschen.
