AI Factory Austria skaliert Coworking Hub auf 218 Co-Workers
Trending Topics auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen.
Die AI Factory Austria AI:AT hat seit ihrer Eröffnung im Februar 2026 das Coworking-Programm auf 218 Co-Workers aus 105 Organisationen ausgebaut. Rund 85 dieser Organisationen sind AI-Startups. Im SOLARIS in Wien-St. Marx arbeiten Gründer:innen, Unternehmen, Forschende und Akteur:innen aus dem Innovationsökosystem an KI-Produkten, Pilotprojekten und Kooperationen. Die Co-Workers bringen ihre Expertise in Fachvorträge, Trainings, Events, Mentoring und gemeinsame Projekte ein. Sie gestalten die AI:AT Community aktiv mit.
Der Hub schafft einen physischen Knotenpunkt für das österreichische KI-Ökosystem. Er verbindet unternehmerische KI-Entwicklung mit wissenschaftlicher Expertise, Infrastrukturbzugang und öffentlicher Verwaltung.
Karl Kugler, Co-Lead der AI Factory Austria AI:AT, erklärt: „218 Co-Workers aus 105 Organisationen machen die Breite und unternehmerische Dynamik der österreichischen KI-Community sichtbar. Mit dem Coworking Hub schaffen wir einen Ort, an dem Startups, Forschung, Industrie und öffentliche Verwaltung direkt zusammenarbeiten. Unser Beitrag ist, diese Akteur:innen mit Expertise, Infrastruktur und Services zu verbinden. So entstehen aus Ideen Kooperationen, Pilotprojekte und Wertschöpfung in Österreich.“
Founders Circle: Community organisiert sich selbst
Wie die Co-Workers das Programm mitgestalten, zeigt der erste Founders Circle, der Anfang September stattfand. Das zweiwöchentliche Format wurde von Xenia Galkina von AI Baseline und Rahim Entezari von Advantage initiiert und wird von der Community selbst organisiert. In kleinen Runden stellen Founder:innen ihre Startups vor, sprechen über Herausforderungen und geben Erfahrungen weiter.
Beim ersten Treffen standen Funding, Kundenakquise und technische Umsetzung im Fokus. Markus Stöhr, Co-Lead der AI Factory Austria AI:AT: „Für technologieorientierte Teams liegt der besondere Wert des Hubs in der Verbindung mit technischer Expertise, Daten- und Infrastrukturfragen sowie dem Zugang zu europäischem Hochleistungsrechnen. So können Teams früh klären, welche Ressourcen ein Vorhaben tatsächlich braucht, und anspruchsvolle KI-Anwendungen unter realistischen Bedingungen weiterentwickeln.“
Neue Teams erweitern fachliche Breite
Zu den zuletzt aufgenommenen Teams zählen sleeve, LetMeLabs, Effractor, Context64, Reimedy, Renegade Science Innovation, Rolevance.AI, The Subscene, CarbonCue und Kiimu. Sie arbeiten an Lösungen für Cloud- und Edge-Infrastrukturen, Unternehmensautomatisierung, Cybersecurity, Wissensmanagement, HealthTech, Industrial AI, Life Sciences, Kreativwirtschaft und ClimateTech.
Die Co-Workers geben ihre Expertise in Fachvorträgen und Trainings weiter, bringen sie in gemeinsame Projekte ein und knüpfen Verbindungen zu anderen Teams. Aus diesem Austausch entstehen neue Kooperationen und Anwendungen.
Österreichische Staatsdruckerei erhält europäisches Patent für biometrischen Sicherheits-Barcode
AI Factory setzt auf aktive Community
Die Aufnahme erfolgt über einen kriterienbasierten Auswahlprozess. Bewertet werden der KI-Bezug und die technische Substanz eines Vorhabens, verantwortungsvolle KI-Praxis, die operative Passung sowie der erwartete Beitrag zur Community. Die erste Nutzungsperiode beträgt drei bis sechs Monate, bei aktiver Teilnahme sind Verlängerungen bis zu zwölf Monaten möglich.
Mara Weinblatt, Innovation Ecosystem & Partnerships Lead der AI Factory Austria AI:AT, erläutert: „Unsere Co-Workers sind aktive Mitglieder der AI:AT Community. Sie halten Fachvorträge, gestalten Trainings und Events mit, bringen Use Cases und Projektideen ein, geben Feedback, teilen Wissen und vernetzen andere Akteur:innen. So entstehen neue Kontakte, Kooperationen und Vorhaben, die über die Arbeit der einzelnen Teams hinausreichen.“
Das Coworking-Programm richtet sich an AI Startups, KMU und Unternehmen, Forschungsgruppen sowie öffentliche und weitere Akteur:innen des KI-Ökosystems mit einem konkreten KI-Vorhaben. Im Mittelpunkt stehen der Zugang zur Community, zu Expertise, Trainings, Netzwerk und relevanten AI:AT-Services. Erwartet werden regelmäßige Präsenz, verantwortungsvolle KI-Praxis und ein aktiver Beitrag durch Fachvorträge, Trainings- oder Eventbeiträge, Mentoring, Use Cases oder gemeinsame Projekte. Bewerbungen für neue Co-Workers sind offen, weitere Informationen finden sich hier.

