Exit in Wien: Software-Firma Infinica geht um 9,5 Mio. Euro an Doxee aus Italien

© Doxee

CCM – das steht kurz für Customer Communication Management und ist jener Software-Bereich, in dem das Wiener Unternehmen Infinica seit der Gründung 2006 zu einem anerkannten Player gewachsen ist. Die SaaS-Lösungen für die Erstellung und Verteilung von personalisierten und interaktiven Dokumenten wurde in den Büros in Wien sowie in den Niederlassungen in der Slowakei und Deutschland voran getrieben.

Nun gehört Infinica rund um CEO Herbert Liebl dem italienischen Software-Unternehmen Doxee, das ebenfalls im CCM-Bereich unterwegs ist und mit dem Gründungsjahr 2001 etwa älter als die Österreicher sind. Der Gesamtkaufwert bei Abschluss der Transaktion am 29. September wurde auf stolze 9,5 Mio. Euro festgelegt. „Die Akquisition von Infinica stellt einen fundamentalen Schritt in unserem Wachstumsprogramm dar, der im Einklang mit unserer strategischen Roadmap steht, und bestätigt unsere Bereitschaft, uns dynamisch weiterzuentwickeln mit dem Ziel, eine führende Position im europäischen Markt einzunehmen“, heißt es seitens Sergio Muratori Casali, CEO von Doxee.

Boxee hat seinen Hauptstandort in Modena und ist 2019 an die Börse gegangen – aktuell liegt die Marktkapitalisierung bei etwa 77,8 Millionen Euro. Konkret gehen 90 Prozent des österreichischen Unternehmens an Doxee, die restlichen zehn Prozent verbleiben bei CEO Herbert Liebl, dem Investor Innovatic GmbH und Jürgen Pfalzer – letzterer war bis April Managin Director bei Infinica und wechselte dann zum EnergyTech-Startup Enspired.

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Wachstum im europäischen Markt

Den Italienern geht es vor allem darum, im DACH-Raum Fuß zu fassen. Infinica hat Kunden wie Wien Energie, Internorm und Unicredit, insgesamt sollen es 40 Kunden in 10 Ländern sein, hauptsächlich aus dem Finanz-, Versorgungs- und Telekommunikationssektor. Liebl und das gesamte Team mit etwa 30 Mitgliedern von Infinica bleiben an Bord. „Ich bin fest vom Wachstumspotential der Doxee-Gruppe überzeugt, und dank der Komplementarität von Produkten und Technologie sowie der gemeinsamen Vision des Top-Managements werden wir in der Lage sein, schnell erfolgreich in Europa zu wachsen“, so Liebl.

Der Exit ist auch eine große Sache für die InnovaticGroup von Katarzyna und Karl Pichler, die 2014 investierte. Sie haben ihre Beteiligung an Infinica um 4,2 Millionen Euro verkauft. „Die Investition und die Entwicklung des Unternehmens sind ein großartiges Beispiel dafür, warum wir die InnovaticGroup gegründet haben und was wir mit unserer Investitionsstrategie erreichen wollen – die Schaffung von Werten durch die Unterstützung erfolgreicher digitaler Unternehmen und starker Unternehmer in neuen und innovativen Märkten“, so Pichler.

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