Penemue: Deutsches Startup erhält 1,7 Mio. Euro für Kampf gegen digitale Gewalt
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Das Freiburger TrustTech-Startup Penemue hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von über 1,7 Millionen Euro abgeschlossen. Die Jungfirma entwickelt AI-basierte Lösungen, um digitale Gewalt, Online-Hass, kommunikationsbasierte Cyberangriffe frühzeitig zu erkennen und wirksam zu bekämpfen. Mit dem Investment will Penemue seine technologische Entwicklung weiter vorantreiben. Die erklärte Mission des Teams: Sichere, digitale Kommunikation für alle – weltweit.
Penemue-KI überwacht Social-Media-Kommentare
Gegründet haben das Startup Jonas Navid Mehrabanian Al-Nemri, Sara Egetemeyr und Marlon Lückert. Sie setzen ihre Technologie bei einer Vielfalt von Bereichen ein. Zu den Kund:innen zählen unter anderem Clubs der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga, Akteur:innen der Bundespolitik, Konzerne, Medienhäuser, Organisationen, sowie Künstler:innen und Influencer:innen aus Deutschland und Europa. Darüber hinaus arbeitet das Jungunternehmen eng mit Staatsanwaltschaften, Polizeibehörden und offiziellen Meldestellen zusammen, um digitale Straftaten konsequent zu verfolgen und Prävention zu stärken.
Die KI von Penemue überwacht automatisch Social-Media-Kommentare und Direktnachrichten. Sie informiert Anwender:innen sofort über potenziell schädliche Inhalte. Die Kund:innen können dann sofort die Kontrolle mit Ein-Klick-Optionen übernehmen, um problematische Inhalte zu verbergen oder zu löschen. Außerdem können sie richte individuelle Automatisierungen einrichten. Falls sie rechtliche Schritte einleiten wollen, können sie eine Beschwerde direkt über die Penemue-App einreichen.
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Startup will digitale Räume wieder sicherer machen
„Die Zahl der Betroffenen von digitaler Gewalt wächst stetig, dabei sind nicht allein die betroffenen Personen Opfer, sondern alle, die mitlesen: die Fans, die Communities, der Nachwuchs“, erklärt Mitgründerin und Geschäftsführerin Sara Egetemeyr. Auch Mitgründer und Geschäftsführer Jonas Navid Mehrabanian Al-Nemri betont die gesellschaftliche Dimension: „Hass im Netz ist ein globales Problem, das Gesellschaften spaltet, Wahlen beeinflusst und Staaten destabilisiert. Unser Ziel ist es, digitale Räume wieder sicherer zu machen – für alle Beteiligten.“
Mit der erfolgreichen Finanzierungsrunde plant Penemue, seine KI-gestützten Systeme weiter zu skalieren und neue Partnerschaften in Europa und darüber hinaus zu etablieren. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen weiter intensiviert werden, um digitale Gewalt systematisch zu bekämpfen.
