smartvillage: Millioneninvestment für moderne B2B-Eventlocations
Das deutsche Startup smartvillage hat eine erste Wachstumsfinanzierung im mittleren siebenstelligen Bereich mit der Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft EKK & Co. abgeschlossen. Bei der Jungfirma handelt es sich um einen Anbieter von B2B-Eventlocations. In den kommenden zwölf Monaten will das Startup mit dem frischen Kapital zwei neue Standorte in Frankfurt und Hamburg eröffnen und mit „smartvillage as a service“ eine neue Full-Service-Lösung für Hotels auf den Markt bringen.
smartvillage ist bereits profitabel
Mit seinen B2B-Eventlocations reagiert smartvillage auf den strukturellen Wandel der Arbeitswelt. Remote Work hat sich stark etabliert und klassische Büroflächen verlieren an Bedeutung. Gleichzeitig verändert AI die Art, wie Teams arbeiten. smartvillage richtet sich speziell an hybride Organisationen. Das Startup betreibt moderne B2B-Eventlocations für Meetings, Workshops, Konferenzen und Tagungen. Dabei analysiert die Jungfirma Kundenbedürfnisse entlang der gesamten Customer-Journey KI-gestützt, um maximale Kundenzufriedenheit sicherzustellen.
smartvillage ist nach eigenen Angaben bereits profitabel und geht mit dem frischen Kapital nun in die nächste Wachstumsphase. Das Ziel: Bis 2030 will das Jungunternehmen insgesamt mehr als eine Million Gäste jährlich begrüßen. Aktuell betreibt es zwei Standorte in München sowie weitere Locations in Köln und Berlin. Im Jahr 2025 begrüßte das Startup auf mehr als 15.000 Quadratmetern knapp 100.000 Gäste. Nun sollen die beiden Standorte in Frankfurt und Hamburg das Portfolio erweitern.
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Neue Full-Service-Lösung für Hotels
Noch in diesem Jahr will die Jungfirma außerdem ihr neues Produkt „smartvillage as a service“ anbieten. Die Full-Service-Lösung soll es Hotels ermöglichen, den Betrieb ihrer Konferenzbereiche vollständig an das Startup auszulagern. Das Jungunternehmen stellt Marke, Technologie, Vertrieb und operative Expertise bereit und übernimmt den gesamten Betrieb. Hotels sollen so bestehende Flächen effizienter monetarisieren, Systemkosten senken und Komplexität im Betrieb abbauen können.
Langfristig sieht sich smartvillage als Teil einer neuen Infrastruktur der Arbeitswelt. „Künstliche Intelligenz macht Wissensarbeit effizienter, aber sie ersetzt keine menschliche Verbindung“, sagt Mitgründer und CEO Lukas Koppitz. „Wir sehen bei vielen Unternehmen, dass rein digitale Zusammenarbeit langfristig zu weniger Bindung, geringerer Identifikation und sinkender Innovationskraft führen kann. Unsere Locations sind deshalb bewusst als Orte für konzentrierte Zusammenarbeit gestaltet. Nicht als Büro, sondern als Infrastruktur für die Momente, in denen Teams wirklich zusammenkommen müssen.“
Den Bedarf für zeitgemäße Lösungen auf dem B2B-Eventmarkt erkennen auch die Investoren. Moritz Reck, Managing Partner bei EKK & Co., kommentiert: „Die Art, wie Zusammenarbeit in Unternehmen stattfindet, verändert sich spürbar. Persönliche Begegnung wird wieder wichtiger. Genau hier setzt smartvillage an und schafft Orte, an denen Zusammenarbeit wirklich erlebbar wird. Uns hat besonders beeindruckt, mit welcher kompromisslosen Klarheit bei den Themen digitale Infrastruktur, Marke und operative Umsetzung das Team dieses Konzept aufgebaut hat.“
