3.000 Wohnungen in der Pilotphase: Flatwise will Immobilienverwaltung mit KI revolutionieren
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Immobilienverwaltung gilt als komplex, zeitintensiv und stark von manuellen Prozessen und externen Dienstleistern geprägt. Das Linzer Startup Flatwise entwickelt eine Software, bei der AI nicht nur einzelne Funktionen ergänzt, sondern den Kern der gesamten Plattform bildet. Noch vor dem offiziellen Marktstart wurde die Plattform bereits von Vermieter:innen genutzt, die gemeinsam mehr als 3.000 Wohnungen in Österreich verwalten.
„Immobilien sollen sich von selbst verwalten können“
Flatwise entwickelt eine Software, die wiederkehrende Aufgaben der Immobilienverwaltung mithilfe von KI-Agenten übernimmt. Von der automatisierten Berechnung und Durchführung von Mietanpassungen auf Basis von Indexierungen bis hin zu Betriebskostenabrechnungen und der Vorbereitung von Steuerunterlagen sollen Prozesse künftig weitgehend automatisiert an einem Ort ablaufen.
„Wir wollen Immobilienverwaltung nicht nur digitalisieren, sondern grundlegend neu denken. Immobilien sollen sich in Zukunft weitgehend von selbst verwalten können. Vermieter:innen können durch die Software von Flatwise professionell vermieten, ohne dabei selbst Fachexpert:innen sein zu müssen“, sagt Johannes Reichl, Co Founder der PropTech-Jungfirma.
KI-Agenten lösen Aufgaben eigenständig
Der Ansatz von Flatwise unterscheidet sich dabei von klassischen Immobilienverwaltungs- oder PropTech-Lösungen: Die Plattform wurde von Beginn an als KI-native Software konzipiert. Statt einzelne bestehende Prozesse lediglich zu digitalisieren, sollen KI-Agenten Aufgaben eigenständig bearbeiten, zwischen unterschiedlichen Prozessschritten vermitteln und wichtige Informationen aufbereiten.
Für Vermieter:innen bedeutet das weniger manuellen Aufwand, geringere Kosten und Abhängigkeit von externen Dienstleistern. Gleichzeitig sollen Mieter:innen von korrekteren Abrechnungen, einfacheren Abläufen und mehr Transparenz profitieren. In einer mehrmonatigen Pilotphase konnte Flatwise bereits viel Interesse generieren. Vermieter:innen mit insgesamt mehr als 3.000 Wohnungen in Österreich haben die Lösung des Startups vor dem offiziellen Marktstart eingesetzt.
Das Feedback aus der Testphase floss direkt in die Weiterentwicklung der Plattform ein. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche Aufgaben man in der täglichen Immobilienverwaltung tatsächlich automatisieren kann und wo weiterhin menschliche Entscheidungen notwendig sind.
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Flatwise vereinfacht gutes Vermieten
„Wir sehen gerade, dass KI nicht nur bei klassischen Wissensarbeiten einen Unterschied machen kann. Auch ein Bereich wie Immobilienverwaltung besteht aus unzähligen wiederkehrenden Aufgaben, Informationen und Kommunikationsschritten. Genau dort liegt enormes Automatisierungspotenzial“, so Reichl.
Langfristig möchte Flatwise ein digitales Ökosystem schaffen, das Vermieter:innen, Mieter:innen und Professionist:innen auf einer gemeinsamen Plattform zusammenbringt und die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten vereinfacht. „Unsere Überzeugung ist, dass gute Vermieter:innen das Wohnen für alle besser machen. Flatwise soll es einfacher machen, gut zu vermieten“, sagt Reichl.
Vorerst konzentriert sich Flatwise auf den österreichischen Markt. Schritt für Schritt sollen weitere Prozesse der laufenden Immobilienverwaltung automatisiert werden. Das langfristige Ziel: Immobilien sollen sich weitgehend selbst verwalten können, während Vermieter:innen jederzeit die volle Kontrolle behalten.
