EUREFAS wählt neuen Vorstand: Kilian Kaminski von refurbed erneut dabei
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Der europäische Verband für Refurbishment EUREFAS hat Patrick Höijer zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Der CEO des schwedischen Unternehmens Foxway übernimmt die Führung der Organisation, die sich für die Stärkung der Kreislaufwirtschaft für Elektronik auf EU-Ebene einsetzt. Bei der konstituierenden Sitzung am Dienstag wurde zudem refurbed-Mitgründer Kilian Kaminski erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt.
„Wir gratulieren Patrick Höijer herzlich zu seiner Wahl und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, erklärt Kaminski. „Als Geschäftsführer von Foxway, einem der größten Refurbisher in Europa, bringt Höijer genau das mit, was EUREFAS derzeit braucht, um auf europäischer Ebene etwas zu bewirken. Die Wiederaufbereitung ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch ein zentraler Hebel für eine funktionierende europäische Kreislaufwirtschaft. Nur gemeinsam können wir als Branche die politischen Rahmenbedingungen so gestalten, dass nachhaltiger Konsum für Verbraucher einfacher und attraktiver wird.“
Fünfköpfiger Vorstand für drei Jahre
Kaminski gehört dem EUREFAS-Vorstand seit 2022 an und war bereits im Juni dieses Jahres wiedergewählt worden. Nun hat ihn die Organisation auch als Stellvertreter von Höijer bestätigt. Der neue Vorstand setzt sich für die kommenden drei Jahre wie folgt zusammen:
- Patrick Höijer, CEO von Foxway – Vorsitzender
- Kilian Kaminski, Mitbegründer refurbed – stellvertretender Vorsitzender
- Augustin Becquet, CEO von Recommerce – Generalsekretär
- Jori Ahvonen, CTO von Sappie – stellvertretender Vorsitzender
- Sander Matthezing, CIO von Remarketed – Schatzmeister
EUREFAS lobbyiert für faire Rahmenbedingungen
EUREFAS konzentriert seine Lobbyarbeit auf vier Kernbereiche: die Kreislaufwirtschaft generell, faire regulatorische Rahmenbedingungen für die Aufarbeitungsbranche, Ökodesign für nachhaltige Produkte (ESPR) und ein europaweites Gütesiegel für aufgearbeitete Produkte. In den kommenden Monaten will der Verband die Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern auf EU-Ebene intensivieren.
Das Ziel: die Wettbewerbsfähigkeit von generalüberholten Produkten gegenüber Neuprodukten stärken und die Rolle der Generalüberholungsbranche im Rahmen der europäischen Nachhaltigkeitsstrategie ausbauen. „Europa hat die Chance, weltweit eine Vorreiterrolle in der Kreislaufwirtschaft einzunehmen“, betont Kaminski. „Dies erfordert jedoch faire steuerliche Regelungen, einheitliche Qualitätsstandards und eine Gesetzgebung, die die Generalüberholung aktiv fördert, anstatt sie zu benachteiligen.“

