„Geld und Daten sicher“: Revolut entschuldigt sich nach Google-Cloud-Ausfall
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Erst die Panne, jetzt die Entschuldigung: Revolut hat soeben seine Kund:innen per E-Mail um Verzeihung für die Störung vom vergangenen Dienstag gebeten. Damals hatte ein Ausfall bei Google Cloud die Dienste der Neobank stundenlang lahmgelegt. „Wir möchten dir versichern, dass dein Geld und deine Daten sicher sind und während der gesamten Störung geschützt waren“, heißt es in der Mail, die Trending Topics vorliegt.
Kartenzahlungen brauchen noch ein paar Tage
Das Problem sei noch am selben Tag behoben worden, Revolut funktioniere wieder wie gewohnt, schreibt das Unternehmen. Ganz ausgestanden ist die Sache für manche Nutzer:innen aber noch nicht: Wer während der Störung mit der Karte bezahlt oder eine Kartenerstattung bekommen hat, muss sich gedulden. Laut Revolut kann es ein paar Tage dauern, bis der Kontostand aktualisiert ist und die Transaktion im Konto aufscheint. Man arbeite daran, diese Zahlungen so schnell wie möglich zu verarbeiten. Bei Fragen verweist Revolut auf den Kundenservice im In-App-Chat, der rund um die Uhr erreichbar sei.
Ein Stromproblem in London
Ausgelöst hatte die Störung laut Google ein „Power Event“, also ein Problem mit der Stromversorgung, in der Londoner Cloud-Region europe-west2. Rund acht Stunden dauerte es, bis der Großteil der Dienste wieder lief. Bei Revolut fielen in dieser Zeit unter anderem Kartenzahlungen, Überweisungen, Abhebungen am Automaten sowie der Handel mit Aktien und Krypto aus.
Revolut war nicht allein betroffen. Auch die ING in Deutschland, die britischen Banken Lloyds, Halifax und HSBC, der Paketdienst DPD und die App des britischen Gesundheitsdienstes NHS hatten Probleme. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie abhängig auch große Finanzdienstleister von einigen wenigen Cloud-Anbietern sind.

