Houskapreis 2027: 760.000 Euro für anwendungsnahe Forschung
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Die B&C Privatstiftung startet die Einreichphase für den Houskapreis 2027. Österreichs größter privater Forschungsförderungspreis dotiert mit insgesamt 760.000 Euro und sucht Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in wirtschaftliche Anwendungen überführen. Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und KMU können bis 28. Oktober 2026 hier einreichen.
Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Fokus
Die B&C Privatstiftung setzt mit dem Houskapreis einen Schwerpunkt auf die Schnittstelle zwischen Forschung und wirtschaftlicher Umsetzung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten zeichnet der Preis Projekte aus, die wissenschaftliche Qualität mit konkreter wirtschaftlicher Relevanz verbinden.
Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der B&C Privatstiftung, erklärt: „Forschung und Innovation sind wesentliche Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Gerade in einem zunehmend technologiegetriebenen internationalen Umfeld wird es für Österreich entscheidend sein, wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in die wirtschaftliche Praxis zu überführen.“
Die Stiftung ergänzt ihre wertsteigerungsorientierten Beteiligungsaktivitäten über die B&C-Gruppe durch gezielte Förderung von Projekten, die den Wissenstransfer stärken und zur Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich beitragen. Seit 2005 hat die B&C Privatstiftung über den Houskapreis mehr als 8,5 Millionen Euro an Preisgeldern vergeben.
Drei Kategorien und internationales Jury-Verfahren
Der Houskapreis 2027 gliedert sich in drei Kategorien: Hochschulforschung, Außeruniversitäre Forschung sowie Forschung & Entwicklung in KMU. Teilnahmeberechtigt sind österreichische Universitäten, Fachhochschulen, Christian Doppler Labors, die ÖAW, das ISTA und heimische außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen.
Die wesentlichen Forschungsleistungen müssen in Österreich erbracht werden. Neben wissenschaftlicher Qualität und Innovationsleistung zählt die wirtschaftliche Relevanz als wesentliches Bewertungskriterium. Eingereichte Projekte müssen kurz vor der Umsetzung stehen oder bereits erfolgreich umgesetzt worden sein.
Die Evaluierung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren durch Fachbeiräte und eine international renommierte Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft. Pro Kategorie nominiert die Jury drei Projekte. Der erste Platz erhält jeweils 150.000 Euro, der zweite Platz 70.000 Euro und der dritte Platz 30.000 Euro. Zusätzlich vergibt eine Oberstufenklasse den mit 10.000 Euro dotierten Mariella-Schurz-Preis an eines der nominierten Projekte. Die Preisverleihung findet am 20. April 2027 in Wien statt, wo die Erstplatzierten auch die goldene Houskapreis-Statue erhalten.
- Informationen zur Einreichung: houskapreis.at

