Maria Ulmer wird neue Chefin des Bundesrechenzentrums
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Personalwechsel beim größten IT-Dienstleister der Republik: Maria Ulmer, bisher Leiterin der Budgetsektion im Finanzministerium, übernimmt mit Anfang November die kaufmännische Geschäftsführung des Bundesrechenzentrums (BRZ), zuständig auch für die Personalagenden. Sie folgt auf Christine Sumper-Billinger, die nach fast 20 Jahren im Unternehmen für eine Verlängerung ihres Vertrags nicht mehr zur Verfügung steht.
25 Jahre Bundesdienst
Ulmer ist Juristin und seit 2023 Budget-Sektionschefin im Finanzministerium. Davor leitete sie die damalige BMF-Sektion Digitalisierung und E-Government und war Chief Digital Officer des Hauses, im früheren Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort verantwortete sie als Sektionschefin die Digitalisierungsagenden. Insgesamt bringt sie knapp 25 Jahre in leitenden Funktionen im Bundesdienst mit.
Zweiter Teil der Doppelspitze bleibt Roland Ledinger: Der IT-Experte, seit fünf Jahren in der BRZ-Geschäftsführung, wurde als technischer Geschäftsführer wiederbestellt und bleibt für Kundenmanagement, Betrieb, Entwicklung und IT-Konsolidierung zuständig.
1.800 Mitarbeiter:innen, 500 Millionen Umsatz
Das BRZ ist eine GmbH im Alleineigentum des Bundes, vertreten durch das Finanzministerium. Rund 1.800 Mitarbeiter:innen erwirtschaften mehr als 500 Millionen Euro Umsatz pro Jahr. Aus dem Haus stammen zentrale Anwendungen des heimischen E-Governments, darunter das Digitale Amt oesterreich.gv.at, die ID Austria, FinanzOnline, das Unternehmensserviceportal USP und die elektronische Gesundheitsakte ELGA. Zuletzt hat das BRZ mit Open-Weights-Modellen von Mistral eine eigene KI für die Verwaltung aufgebaut.
